19 Kandidaten für Museumsleitung

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Gießen (pm). Seit Jahresbeginn und nach dem vorzeitigen Ausscheiden der bisherigen Leiterin ist das Oberhessische Museum ohne eigene Museumsleitung. Dienstagnacht ist die Bewerbungsfrist für diese Stelle abgelaufen. Beworben haben sich nach Auskunft von Franziska Becker, der persönlichen Referentin von Oberbürgermeisterin und Kulturdezernentin Dietlind Grabe-Bolz, insgesamt 19 Kandidaten. Die Neubesetzung soll so schnell wie möglich erfolgen. Die Vollzeitstelle ist zunächst auf vier Jahre befristet, eine Entfristung ist allerdings angestrebt.

Gießen (pm). Seit Jahresbeginn und nach dem vorzeitigen Ausscheiden der bisherigen Leiterin ist das Oberhessische Museum ohne eigene Museumsleitung. Dienstagnacht ist die Bewerbungsfrist für diese Stelle abgelaufen. Beworben haben sich nach Auskunft von Franziska Becker, der persönlichen Referentin von Oberbürgermeisterin und Kulturdezernentin Dietlind Grabe-Bolz, insgesamt 19 Kandidaten. Die Neubesetzung soll so schnell wie möglich erfolgen. Die Vollzeitstelle ist zunächst auf vier Jahre befristet, eine Entfristung ist allerdings angestrebt.

Mit der Kandidatensuche hat die Stadt die Personalberatung Kulturpersonal beauftragt, den Branchenspezialist für die Personalgewinnung und -beratung in Kunst und Kultur. Gesucht wird laut Stellenausschreibung eine Persönlichkeit, die "mit ihren einschlägigen Erfahrungen und ausgeprägten Kompetenzen auch mit einem schlanken Personalbestand für die einzelnen Häuser ein klares Profil zu erarbeiten und umzusetzen vermag, das die Öffnung der Museen für die Stadtgesellschaft und auch neue Zielgruppen und deren Ausbau als Orte des interkulturellen Dialogs einschließt."

Der oder die Neue soll an der Neukonzeption und Modernisierung der Museen in enger Zusammenarbeit mit der Kulturamtsleitung mitwirken und auch die Leitung des Programms Stadt[Labor]Gießen übernehmen, in dem die Neukonzeption des Museums vorangetrieben wird. Ein neuer Museumsleiter soll außerdem ein tragfähiges Programm für Wechselausstellungen und Veranstaltungen auch mit Gastkuratoren entwickeln und neben der Modernisierung des Depots auch die Umbau- und Neugestaltungsmaßnahmen (Brandschutz, Barrierefreiheit, Klimatisierung) während des laufenden Betriebs koordinieren.

Das Oberhessische Museum ist auf drei Standorte verteilt: Altes Schloss, Haus Wallenfels, Burgmannenhaus (Leib’sches Haus). Die Häuser beherbergen Dokumente und Objekte der Stadtgeschichte, eine Abteilung ist der Vor- und Frühgeschichte sowie der Völkerkunde gewidmet. Unterschiedliche Sammlungen wie die Antikensammlung des Archäologischen Instituts der Universität sowie eine umfangreiche Gemäldegalerie (Schwerpunkt 19. Jahrhundert) gehören ebenfalls zum Bestand.

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