Corona-Maßnahmen

Junge Union will "Gießen Card"

  • vonRedaktion
    schließen

Gießen(pm). Der Stadtverband der Jungen Union ruft die Entscheidungs- und Mandatsträger der Stadt Gießen in der Corona-Krise zum "parteiübergreifenden" Handeln auf. Anlass sind die von der SPD/CDU/Grünen-Koalition und der Stadt-SPD präsentierten Corona-Maßnahmenpakete.

Die JU begrüßt die Unterstützungsmaßnahmen zwar, mahnt aber mit Blick auf den SPD-Vorstoß ein gemeinsames Vorgehen an. Es sei Zeit, "politische Alleingänge zu vermeiden und stattdessen parteiübergreifend zu entscheiden", sagt die JU-Stadtvorsitzende Kathrin Schmidt. Die vom Magistrat und der Koalition beantragten Maßnahmen zur Gebührenbefreiung für Gastronomen und Kita-Eltern und Grundschulbetreuung in Höhe von rund 500 000 Euro hält die Junge Union für richtig, wie Pressesprecher Maximilian Roth betont.

Darüber hinaus erneuert der CDU-Nachwuchs Forderungen aus dem im Herbst vorgestellten "Pakt für den Seltersweg" und hier speziell nach Wiedereinführung einer "Gießen-Card". Damit könnten Kunden durch Einkäufe bei teilnehmenden Geschäften, in Kino oder Theater Punkte sammeln und sparen - in Kombination mit reduzierten Parkgebühren laut JU ein Anziehungsfaktor für die Innenstadt.

Die Mittel aus dem Konjunkturprogramm der Bundesregierung sollten sinnvoll genutzt werden: Hierbei sollte in die Gießener Schulen investiert und die Digitalisierung beschleunigt werden.

Vor allem junge Unternehmen litten unter der aktuellen Krise. So brächen den Firmen nicht nur potentielle Kunden weg, auch Investoren zögen sich aus geplanten Investments zurück. Um Unternehmensgründungen auch zukünftig attraktiv zu machen, müssten Geldmittel bereitgestellt werden, heißt es in der Mitteilung.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare