Jokus wird zum virtuellen Jugendzentrum

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Gießen(pm). Unter dem Motto "Log-in statt Lock-Down" öffnet das Jugend- und Kulturzentrum Jokus der Stadt Gießen virtuell seine Pforten. Über die App "Discord" können Jugendliche ab sofort Angebote der Abteilung Kinder- und Jugendförderung online nutzen.

Wie Stadträtin Gerda Weigel-Greilich mitteilt, reagiere das Jokus damit auf die Corona-Pandemie. Ziel sei es, Jugendliche in dieser Zeit nicht allein zu lassen. Die Mitarbeiter möchten Kontakte halten, Unterstützung anbieten und Freizeit- und Bildungsangebote zugänglich machen. Zu finden ist der Jokus-Server auf "Discord" unter dem Nutzernamen "Jokus#8114", diesen als Freund hinzufügen und schon kann es losgehen.

Der Weg zu "Discord" führt über den Download der kostenlosen App. Benötigt wird dafür nur ein internetfähiges Gerät, ein Smartphone, Tablet oder Laptop. Es folgt eine Registrierung per Nutzername und E-Mail. Es gibt eine Plauderecke, ein HipHop-Studio, Hausaufgabenhilfe, ein Beratungsangebot der Aufsuchenden Jugendsozialarbeit und verschiedene Freizeitaktionen. Wie auch in der Realität haben die einzelnen Angebote Öffnungszeiten und werden pädagogisch begleitet. Neben der Möglichkeit, miteinander zu chatten, bieten sich auch die Optionen, Kontakt per Audio und Video herzustellen. So kann ein Blick auf die Hausaufgaben geworfen oder eine Rückmeldung zum ersten eigenen Song gegeben werden. Das virtuelle Jokus ist so angelegt, dass es langfristig die Arbeit der Abteilung Kinder- und Jugendförderung erweitert.

Die Öffnungszeiten für die Hausaufgabenhilfe sind montags und mittwochs von 16 bis 18 Uhr. Das virtuelle Jugend- café unter der Rubrik "Jokus-Fun" ist dienstags und donnerstags von 16 bis 18 Uhr erreichbar. Das HipHop-Studio ist dienstags von 18 bis 20 Uhr besetzt und die aufsuchende Jugendsozialarbeit bietet donnerstags von 16 bis 17 Uhr Beratung an.

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