100 Jahre Feminismus bei "Foyer um fünf"

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Gießen (pm). 100 Jahre Feminismus: Beim "Foyer um fünf" am Freitag, 8. Juni, um 17 Uhr im Stadttheater widmet sich Schauspielerin Ewa Rataj dem Thema mit Texten und Songs ganz persönlich. Haben Frauen dieselben Rechte, Möglichkeiten und Freiheiten wie Männer? Wie steht es um die Verwirklichung der politischen Gleichberechtigung? Welche Verbindung besteht zwischen Feminismus und Kapitalismus? Wie und wann wurde der Feminismus salonfähig? Und was denken Frauen eigentlich über Frauen? Rataj stellt diese Fragen ins Zentrum einer szenischen Lesung, für die sie mit Dramaturgin Monika Kosik Texte unterschiedlicher Autorinnen ausgewählt hat, beginnend mit Virginia Woolfs Essay "Ein eigenes Zimmer", mit dem die britische Schriftstellerin 1929 einen Meilenstein der Frauenbewegung verfasst hat. Ihr Romanklassiker "Orlando", der von einer Geschlechtsumwandlung erzählt, ist in der nächsten Spielzeit in dramatisierter Fassung im Stadttheater zu sehen. Simone de Beauvoir ("Das andere Geschlecht") und Margaret Atwood stehen für die zweite Welle des Feminismus in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, mit Essays von Laurie Penny und Margarete Stokowski kommt die neue Generation zu Wort.

Gießen (pm). 100 Jahre Feminismus: Beim "Foyer um fünf" am Freitag, 8. Juni, um 17 Uhr im Stadttheater widmet sich Schauspielerin Ewa Rataj dem Thema mit Texten und Songs ganz persönlich. Haben Frauen dieselben Rechte, Möglichkeiten und Freiheiten wie Männer? Wie steht es um die Verwirklichung der politischen Gleichberechtigung? Welche Verbindung besteht zwischen Feminismus und Kapitalismus? Wie und wann wurde der Feminismus salonfähig? Und was denken Frauen eigentlich über Frauen? Rataj stellt diese Fragen ins Zentrum einer szenischen Lesung, für die sie mit Dramaturgin Monika Kosik Texte unterschiedlicher Autorinnen ausgewählt hat, beginnend mit Virginia Woolfs Essay "Ein eigenes Zimmer", mit dem die britische Schriftstellerin 1929 einen Meilenstein der Frauenbewegung verfasst hat. Ihr Romanklassiker "Orlando", der von einer Geschlechtsumwandlung erzählt, ist in der nächsten Spielzeit in dramatisierter Fassung im Stadttheater zu sehen. Simone de Beauvoir ("Das andere Geschlecht") und Margaret Atwood stehen für die zweite Welle des Feminismus in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, mit Essays von Laurie Penny und Margarete Stokowski kommt die neue Generation zu Wort.

Rataj sucht einen eigenen, durchaus subjektiven Weg durch 100 Jahre Diskurs, den sie performativ aufarbeitet. Dazu gehören auch Songs unter anderem von Nina Hagen. Der Eintritt zu der Lesung ist frei.

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