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Die Harmonika Junioren aus Krofdorf-Gleuberg sorgen für gute Stimmung. FOTO: NAL

30 Jahre Fassenacht mit Club 68

Gießen-Kleinlinden(nal). 30 Jahre Fassenacht für Behinderte - dieser runde Jahrestag wurde jetzt im Bürgerhaus Kleinlinden gefeiert. Eingeladen dazu hatte der Club 68 - Verein für Behinderte und ihre Freunde - Gießen. Sitzungspräsident Dirk Jatzlauk (Heuchelheimer Carneval Verein) begrüßte 255 Gäste. Und für die gab es ein 244-minütiges Programm mit Tänzen, Büttenreden und Gesangsdarbietungen.

Dirk Jatzlauk präsentierte die Veranstaltung bereits zum sechsten Mal; er ist der vierte Sitzungspräsident in drei Jahrzehnten. Es ist gute Tradition, dass sich alle Mitwirkenden an diesem Abend ganz in den Dienst der guten Tat stellen. Neben Behinderten waren Vereine und -einrichtungen sowie Institutionen eingeladen, die sich für Behinderte einsetzen. Durch das Sitzungsprogramm führte die Hofkapelle "Nobody is perfect"; die Organisation lag bei Heinrich Hainmüller. Für die Dekoration hatte Klaus Ise, für die Technik Frank Viehmann und Stefan Luckhardt gesorgt.

Mit einem Showtanz eröffneten die "Live Kids" aus Heuchelheim den Auftrittsreigen. Dann sorgte der Fanfarenzug Hansa unter Andreas Klappert für flotte Klänge, und die Tanzmariechen Leticia Balser und Anna Krieger von den Magic Stars aus Kinzenbach zeigten ihren von Anne Mandler und Lena Steinmüller einstudierten Tanz. Sowohl bei "Disko-Opa" Günther Kneißl als auch bei "Ü40"-Vertreter Dirk Jatzlauk lachten die Zuschauer. Beide überzeugten mit ihren Büttenreden. Dem Gardetanz der Kadetten des HCV unter Trainerin Silke Wörner folgte der Auftritt der Harmonika Junioren aus Krofdorf-Gleiberg.

Auf dem Programm stand auch ein "doppeltes Schneewittchen": Neben der Gruppe "Black and White" aus Lollar unter Magdalena Braun mit 14 Zwergen, Bauersfrau, Stiefmutter, Prinz und Schneewittchen hatte sich die von Franziska Merten trainierte Tanzgarde der SKG Rodheim dem Märchenklassiker angenommen. Passend zum Valentinstag stimmte der "singende Briefträger" Gerhard Fay "Rot sind die Rosen". "Türmer" Peter Meilinger hatte festgestellt, dass beim Bau der Drehtür im Rathaus gedacht wurde: "Wer kommt mit Schwung und Elan, der wird ganz sacht auf die Geschwindigkeit der Beamten gebracht".

Einen Gardetanz zeigte die Münchholzhäuser Junior-Tanzgarde unter Christine Linn, während die Moletten der Mollys aus Watzenborn-Steinberg als tanzende Matrosen über die Bühne wirbelten. Guggemusik aus Saasen unter der Leitung von Johannes Gössl leitete zum Schlussakkord über, den die 19 Tänzerinnen der HCV-Funken mit ihrem Showtanz "Dia de los muertos" lieferten.

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