AM RANDE DER SITZUNG NOTIERT

Invasive Arten und zwei Stunden Winter

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Mehr als die paar Stunden Winter am Donnerstagabend wird es wohl nicht geben in diesem Jahr. Immerhin konnte man die schön ausgeleuchtete weiße Pracht aus dem Panaromafenster des Stadtverordnetensitzungssaals bewundern. Leider nur knapp zwei Stunden lang, da sich Fraktionen und Magistrat eine Atempause gönnten. Die Sitzung war so kurz, dass die den Fraktionen ins Rathaus gelieferten belegten Brötchen diesmal nicht in der Pause, sondern nach Sitzungsende verspeist wurden.

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Der Winter wird also zum seltenen Gast in unseren Breiten. Da ändern sich auch die Berichtsanträge. Ging es früher um den Streusalzeinsatz und Winterdienst, geht es jetzt um "invasive Tierarten". Nach einem Beschluss eines FDP-Antrags von vorgestern Abend muss die arme Stadtverwaltung nun Asiatische Hornissen, Ochsenfrösche, Marderhunde, Rot- und Marmorkrebse, Nutrias, Schmuckschildkröten, Waschbären und Streifenhörnchen zählen. Was die "unkontrollierte Verbreitung" betrifft, haben die Behörden im Moment genug mit dem Coronavirus zu tun.

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Dafür wird die Verwaltung an anderer Stelle entlastet. Die AfD verzichtet auf die Einberufung eines Akteneinsichtsausschusses zur Gießen Marketing GmbH.

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