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Per Vortragsreihe erinnert die Uni an ihren Ex-Präsidenten Stefan Hormuth (siehe Gemälde), der vor zehn Jahren starb.

Wie international ist Forschung?

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Gießen(pm). Die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) gedenken in diesen Tagen ihres gemeinsamen ehemaligen Präsidenten Prof. Stefan Hormuth, dessen Tod sich in diesen Tagen zum zehnten Mal jährt. "Die Internationalisierung der deutschen Hochschulen war meinem Amtsvorgänger immer ein Herzensanliegen", sagte JLU-Präsident Prof. Joybrato Mukherjee, der seit Anfang des Jahres ebenso wie seinerzeit Hormuth als Präsident an der Spitze des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) steht. "Mit seiner Professionalität, Beharrlichkeit und Bestimmtheit, aber vor allem auch mit seiner Bescheidenheit und Menschlichkeit hat Stefan Hormuth beide Institutionen geprägt."

Katja Becker startet

Um die Erinnerung an Stefan Hormuth zu bewahren, der am 21. Februar 2010 an Krebs starb, rufen beide Einrichtungen eine Veranstaltungsreihe ins Leben, die sich - ganz in seinem Sinne - mit Grundsatzfragen der Internationalisierung beschäftigt. Bei der ersten "Stefan Hormuth Lecture" am Montag, 20. April, 17 Uhr, in Gießen wird Prof. Katja Becker, Präsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), einen Vortrag "Zur Internationalisierung der Forschung" halten. Um internationalen Gästen die Teilnahme zu ermöglichen, wird der Vortrag simultan ins Englische übersetzt. An die Veranstaltung in der Aula der JLU wird sich ein Empfang anschließen. Die "Stefan Hormuth Lecture" soll künftig einmal jährlich im Frühjahr an wechselnden Orten stattfinden.

Der Sozialpsychologe Hormuth (1949 bis 2010) war von 1997 bis 2009 Präsident der Justus-Liebig-Universität Gießen. Von 2008 bis 2010 stand er als Präsident an der Spitze des DAAD. Für sein wichtigstes Anliegen - die Internationalisierung der deutschen Hochschulen - trat er bis zu seinem Tod im Alter von nur 60 Jahren konsequent ein. FOTO: EP

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