DIKAPoster-1_071021_4c
+
Inszeniert werden die künstlerischen Arbeiten online im nachgebildeten Institutsgebäude.

Inszenierung im virtuellen Institut

  • VonRedaktion
    schließen

Gießen (pm). Unter dem Titel »Das ist keine Ausstellung« laden Studierende des Instituts für Kunstpädagogik der Justus-Liebig-Universität vom 13. Oktober bis 21. November zu einer digitalen Ausstellung ein. Digitale Vernissage ist am Mittwoch, 13. Oktober, 20 Uhr, auf www.salon.io/dika.

Worin konstituiert sich die Echtheit und Wirklichkeit eines Objekts? Wie beeinflussen die digitalen und sozialen Medien unseren Alltag? Wie lassen sich analoge Kunstwerke in den virtuellen Raum einarbeiten? Nachdem sie sich mit diesen Fragen intensiv beschäftigt haben, präsentieren elf Studierende des Instituts für Kunstpädagogik (IfK) der JLU unter dem Titel »Das ist keine Ausstellung« ihre Arbeiten, die im Sommersemester 2021 im Rahmen des Projektseminars »Ausstellungsphäre AR/VR« unter der Leitung von Adriane Wachholz entstanden sind. Die Werke der Studierenden beschäftigen sich in Anlehnung an René Magrittes Werk »Der Verrat der Bilder« mit der Hinterfragung des Verhältnisses zwischen Bild und Wirklichkeit sowie Objekten und ihren Begriffen. Das bekannte Gemälde von Magritte aus dem Jahr 1929 zeigt eine Pfeife, versehen mit der Bildunterschrift »Dies ist keine Pfeife«. Inszeniert werden die künstlerischen Arbeiten online im nachgebildeten Institutsgebäude und bieten damit zugleich einen spannenden Einblick in die Möglichkeiten des Kuratierens im virtuellen Raum. Vielseitige Experimente mit Wahrnehmung, Realitätskonstruktion und gegenwärtiger Technologie erwarten interessierte Gäste auf der Open-Source-Plattform Mozilla Hubs.

Der Eintritt in die Ausstellung wird auf der Internetseite www.salon.io/dika bereitgestellt. Hier bieten sich neben dem Einladungslink weitere Einblicke in die künstlerischen Positionen. Ausstellende sind Catarina Casais, Nia Kristina Cherkassov, Christina Jatzko, Sabine Kempken, Ceren Neccar, Jan Portig, Denise Scheyer, Robin Stark, Ann-Christin Veeger, Sebastian Weismann, Roxana O. Wittek.

Limitierte Edition von Postkarten

Begleitend zur Ausstellung kann eine limitierte Postkar- tenedition mit Werken der Studierenden im Sekretariat des IfK für 3 Euro erworben werden. Postalisch kann diese auch für 5 Euro zugesendet werden (Bestellung an adriane.wachholz@kunst.unigiessen.de). Die Ausgabezeiten am Fenster der Druckwerkstatt sowie das für den Erwerb erforderliche Kontaktdatenformular finden sich auf der Institutshomepage unter diesem Link: www.uni-giessen.de/ fbz/fb03/institutefb03/ifk/Institut/sekretariat.

Virtuelle Führungen und Gespräche mit den Künstlerinnen und Künstlern werden an folgenden Samstagen innerhalb des Ausstellungszeitraums angeboten: 16., 23. und 30. Oktober sowie 6., 13. und 20. November. Start ist jeweils um 20 Uhr.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare