Die Teilnehmer lernen Stiftungen und weitere Fördermittelgeber persönlich kennen. FOTO: PM
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Die Teilnehmer lernen Stiftungen und weitere Fördermittelgeber persönlich kennen. FOTO: PM

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Gießen(pm). Stehtische stehen großzügig im Raum verteilt, wo Menschen in Kleingruppen in intensive Gespräche vertieft sind. Eine analoge Zusammenkunft unter Corona-Bedingungen. Es werden neue Netzwerke gesponnen, Projektideen besprochen und engagierte Ideen für die Region Gießen weiterentwickelt: Vertreter von Kulturprojekten, Integrationsakteure und soziale Initiativen sind im "Prototyp" Gießen zusammengekommen, um unterschiedliche Stiftungen und weitere Fördermittelgeber persönlich kennenzulernen und Finanzierungsoptionen auszuloten.

Mehrere Fördermittelgeber stellten sich auf einem "Markt der Möglichkeiten" unterschiedlichen bürgerschaftlichen Initiativen zum Gespräch. "Wir bieten dieses Austausch- und Vernetzungsangebot nun bereits im zweiten Jahr an, weil wir in der Beratung immer wieder erleben, dass sozialen und kulturellen Initiativen der Zugang zu regionalen Förderoptionen wie z.B. Stiftungen fehlt", sagt Alexandra Böckel vom Freiwilligenzentrum. "Hier möchten wir Brücken bauen und freuen uns, dass dieser Einladung so viele unterschiedliche Initiativen gefolgt sind, von Akteuren aus der Stadt über Hungen bis Pohlheim." Die Bandbreite der Fördermittelgeber, die sich beteiligt haben, war ebenfalls groß - von der Bürgerstiftung der Sparkasse Gießen und der Cornelia-Patricia-Nix-Stiftung, die sich auf Frauenprojekte spezialisiert hat, über Institutionen wie "Dabei sein in den Lahntälern", dem Regionalbudget von Gießener Land e.V. bis hin zum Verein für Kriminalprävention Gießen.

Auch die Stiftung Anstoß war vertreten, die soziale Projekte in Stadt und Landkreis Gießen fördert und deren diesjährige Antragsfrist in einigen Wochen endet.

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