Immer wieder sonntags

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In Gießen läuft in Sachen Kultur viel über das Ehrenamt. Auch der Verein Gießener Meisterkonzerte gehört dazu. Was die Mitglieder um Annegret Kausen, Dr. Dieter Lindheimer oder Annelie Müller alljährlich an klassischen Konzerten auf die Beine stellen, ist beachtlich. Nach einer sehr erfreulichen Saison von Winterkonzerten gaben sie nun einen Ausblick auf die Saison der Basilikakonzerte, die an vier Sonntagen zur Mittagszeit hochkarätige klassische Musik in der Schiffenbergbasilika bieten.

In Gießen läuft in Sachen Kultur viel über das Ehrenamt. Auch der Verein Gießener Meisterkonzerte gehört dazu. Was die Mitglieder um Annegret Kausen, Dr. Dieter Lindheimer oder Annelie Müller alljährlich an klassischen Konzerten auf die Beine stellen, ist beachtlich. Nach einer sehr erfreulichen Saison von Winterkonzerten gaben sie nun einen Ausblick auf die Saison der Basilikakonzerte, die an vier Sonntagen zur Mittagszeit hochkarätige klassische Musik in der Schiffenbergbasilika bieten.

Die Veranstalter hoffen darauf, dass das Einsetzen der Glasfenster in der Basilika noch rechtzeitig vor dem ersten auf jeden Fall dort stattfindenden Basilikakonzert am 12. Mai erledigt sein wird. Doch man ist optimistisch und freut sich, dass die Stadt als Mitveranstalter neben einer finanziellen Unterstützung auch wieder die rechtzeitige Anbindung an den städtischen Busverkehr passend zur Matineezeit ab Berliner Platz ermöglicht hat. Der Verein selbst hat zudem aus Eigenmitteln eine kleine Bühne angeschafft, damit die rund 150 Besucher pro Konzert die Musiker auch von den hinteren Reihen aus gut sehen (und hören) können.

Karten gibt es an der Tageskasse für 10 bzw. 8 Euro sowie ab sofort im Vorverkauf in der Touristinformation (Schulstraße 4) und im Haus der Karten (Kreuzplatz 10). Ermäßigungen von 50 Prozent erhalten Schüler, Studenen und Gießenpassinhaber, Schwerbehinderte sowie Inhaber der Ehrennamts- und Jugendleitercard an der Tageskasse, die jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn öffnet. Und zehn Karten pro Konzert werden über die Kulturloge vergeben.

Den Reigen der sonntäglichen Konzerte, die jeweils um 11.30 Uhr beginnen, eröffnet am 12. Mai das Duo Birgit Schwalb und Daniel Ahlert mit Musik für "klassische Zupfinstrumente im Dialog". Gitarre, Laute und Mandoline erklingen beim ersten Auftritt der beiden Musiker in Gießen. Ihr Repertoire beinhaltet Musik des 18. und 19. Jahrhunderts, auf dem Schiffenberg erklingen aber auch Kompositionen neuerer Zeit.

Aleksandra und Alexander Grychtolik, die als "Künstlerehepaar mit den magischen Händen" bekannt sind, folgen am 2. Juni mit ihrem "Recital für zwei Cembali". Sie interpretieren Werke von Johann Sebastian Bach, seinen Zeitgenossen und barocke Improvisationen. Ihre europaweiten Soloauftritte spielen die beiden Musiker auf zwei Nachbauten eines zweimanualigen Cembalos aus dem Jahr 1750.

Cello satt gibt es am 7. Juli, wenn der Frankfurter Musikhochschullehrer und Musiker Jan Ickert mit seiner Celloklasse auf dem Schiffenberg seine Aufwartung macht und eine Zeitreise durch vier Jahrhunderte erklingt. Vom Solo bis zum Oktett sind unterschiedlichste Cello-Konstellationen vertreten. "Musik aus Romantik und Moderne" erklingt am 4. August im letzten Basilikakonzert der Saison, wenn der Geiger Alexej Barchevitch und die Cellistin Claudia Schwarze-Nolte Kompositionen von Johann Halvorsen, Maurice Ravel und Zoltán Kodály spielen.

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