Uniklinikum

Höhenretter überraschen als Weihnachtsmänner

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Der Weihnachtsmann kommt nicht nur in Erzählungen von oben. An der Kinderklinik stand er plötzlich im offenen Fenster.

Der Weihnachtsmann lässt auf sich warten. Er ist aber auch ziemlich früh dran. Eine knappe halbe Stunde später als geplant seilt sich der vielbeschäftigte Alte vom Dach der Kinderklinik ab, um in luftiger Höhe durch ein Fenster in die Station Peiper zu gelangen. Und das drei Tage vor Heiligabend! Hinter dem rot-weißen Kostüm steckt Lisa-Marie Jaczkowksi von der Schnelleinsatzgruppe "Spezielle Rettung" der Gießener Feuerwehr. Gemeinsam mit elf Kameraden hat sie am Freitagnachmittag eine ganz besondere Mission: kleine Patienten zum Strahlen bringen.

Weil kurz zuvor noch der Rettungshubschrauber "Christoph Gießen" gelandet ist, verzögert sich ihr Einsatz allerdings ein wenig. Beim wartenden Publikum draußen am Boden verteilen Wehrführer Martin Lutz und seine Kollegen derweil Plätzchen und Kakao. Außerdem stehen sie für Fotowünsche zur Verfügung. Posieren müssen sie meist rücklings: Denn wann sieht man schon Feuerwehrmänner, die ihre Uniformen mit Schriftzügen wie "Elfe Siebzehn" und "Rentierkommandant" schmücken?

Als die Bescherung beginnt, werden diese heiteren Kosenamen zur Nebensache. Schokoweihnachtsmänner und Kunstknoten aus echten Höhenrettungsseilen rücken stattdessen jetzt in den Mittelpunkt des Interesses. Und, nicht zu vergessen, die thematisch passende Lektüre: das Pixi-Buch "Ich hab einen Freund, der ist Feuerwehrmann". Bevor sie es nachlesen können, erleben die Kinder hautnah, was das bedeutet.

Anschließend werden alle Fragen rund um die Ausbildung und die Einsatzbedingungen eines Höhenretters beantwortet. Am Ende freuen sich alle Schenker, Beschenkten und Zuschauer – unter Letzteren auch Bürgermeister Peter Neidel und Martina Klee, die Leiterin der Feuerwehr – über eine rundum gelungene Aktion.

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