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JLU beteiligt an Klima-Studie – Der menschgemachte Klimawandel, eine veränderte Landnutzung, Umweltverschmutzung und abnehmende Biodiversität verschärfen die Umweltprobleme im Mittelmeerraum. Eine Studie von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus neun Ländern, darunter ein Team der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) zeigt, dass die jährlichen Mitteltemperaturen im Mittelmeerraum bereits 1,4 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau liegen, knapp ein halbes Grad über dem globalen Mittel. "Die Wasserknappheit sowie die Gesundheits- und Sicherheitsprobleme werden sich in den kommenden Jahrzehnten deutlich verschärfen und die Ernährungssicherheit wird sich verschlechtern", so Dr. Elena Xoplaki vom Institut für Geographie der JLU, eine der Autorinnen der in der Fachzeitschrift "Nature Climate Change" publizierten Studie. Die Folgen der höheren Temperaturen zeigen sich bereits: Der Meeresspiegel ist in den vergangenen 20 Jahren um sechs Zentimeter gestiegen, die Meeresversauerung hat zugenommen. "Durch den weiteren Klimawandel und die Umweltverschmutzung werden auch Infektions-, Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen deutlich häufiger", so Dr. Xoplaki. "In politisch instabilen Ländern können die Folgen sozioökonomische Risiken darstellen, die zu Konflikten, Hungersnöten und Migration führen können."

JLU beteiligt an Klima-Studie – Der menschgemachte Klimawandel, eine veränderte Landnutzung, Umweltverschmutzung und abnehmende Biodiversität verschärfen die Umweltprobleme im Mittelmeerraum. Eine Studie von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus neun Ländern, darunter ein Team der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) zeigt, dass die jährlichen Mitteltemperaturen im Mittelmeerraum bereits 1,4 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau liegen, knapp ein halbes Grad über dem globalen Mittel. "Die Wasserknappheit sowie die Gesundheits- und Sicherheitsprobleme werden sich in den kommenden Jahrzehnten deutlich verschärfen und die Ernährungssicherheit wird sich verschlechtern", so Dr. Elena Xoplaki vom Institut für Geographie der JLU, eine der Autorinnen der in der Fachzeitschrift "Nature Climate Change" publizierten Studie. Die Folgen der höheren Temperaturen zeigen sich bereits: Der Meeresspiegel ist in den vergangenen 20 Jahren um sechs Zentimeter gestiegen, die Meeresversauerung hat zugenommen. "Durch den weiteren Klimawandel und die Umweltverschmutzung werden auch Infektions-, Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen deutlich häufiger", so Dr. Xoplaki. "In politisch instabilen Ländern können die Folgen sozioökonomische Risiken darstellen, die zu Konflikten, Hungersnöten und Migration führen können."

THM-Kooperation mit Edinburgh – Die TH Mittelhessen hat einen Kooperationsvertrag mit der Edinburgh Napier University abgeschlossen. In der schottischen Hauptstadt unterzeichneten THM-Präsident Prof. Matthias Willems und Senior Vice Principal Prof. Alistair Sambell die Vereinbarung. Schon in der Vergangenheit arbeiteten die Hochschulen zusammen. Auf Initiative von Prof. Michael Guckert haben im vergangenen Jahr erstmals Studenten vom Friedberger Fachbereich Mathematik, Naturwissenschaften und Datenverarbeitung Bachelorabschlüsse an beiden Hochschulen gemacht. Guckert forscht auch gemeinsam mit seinen schottischen Kollegen Dr. Neil Urquhart und Dr. Simon Powers auf dem Gebiet der Kognitiven Informationssysteme. Prof. Susanne Müller koordiniert seit Jahren die Zusammenarbeit des Gießener Fachbereichs Wirtschaft mit der Business School in Edinburgh. Die neue Vereinbarung soll den Austausch ebenso fördern wie die Zusammenarbeit in der Forschung. Eine Ausweitung der Kooperation auf weitere Fachgebiete ist vorgesehen.

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