Hiwi-Verträge: Probleme gelöst

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Gießen(seg). Mitarbeiter der Justus-Liebig-Universität Gießen müssen nicht länger begründen, wie eine wissenschaftliche Hilfskraft arbeiten kann, wenn sie deren Arbeitsvertrag verlängern möchten. "Hilfskräfte müssen sich diesbezüglich keine Sorgen machen", sagt Pressesprecherin Lisa Dittrich.

Das sah vor Kurzem noch anders aus. Der Pandemie-Krisenstab der JLU hatte Anfang April gefordert, dass die Weiterbeschäftigung von wissenschaftlichen Hilfskräften in jedem Fall kritisch überprüft werden müsse. Mit Beginn des Semesters soll das aber nun hinfällig sein. Dittrich erklärt dazu, dass es Probleme gegeben habe, Hilfskrafttätigkeiten vor Ort oder im Homeoffice auszuüben. Deshalb habe man den Bedarf steuern wollen.

In der Konsequenz mussten Hiwi-Verträge teilweise schriftlich begründet werden. Das Personaldezernat meldete sich bei Dekanaten und Mitarbeitern und hinterfragte Verlängerungen. Das führte dazu, dass einige Hiwis sich Sorgen um ihren Job gemacht haben.

In der Corona-Krise hätte sie ein Jobverlust vor besondere Herausforderungen gestellt. Viele typische Studentenjobs wie zum Beispiel Kellnern gibt es zurzeit nicht. Deswegen forderten der AStA der JLU und die GEW Gießen die unterschiedslose Weiterbeschäftigung der wissenschaftlichen Hilfskräfte.

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