Wer anstrengend radeln will, ist im waldigen Spessart gut aufgehoben: Hier ein Teil der Espressogruppe oberhalb von Frammersbach. FOTO: TA
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Wer anstrengend radeln will, ist im waldigen Spessart gut aufgehoben: Hier ein Teil der Espressogruppe oberhalb von Frammersbach. FOTO: TA

Der Hitze im schattigen Wald getrotzt

  • Guido Tamme
    vonGuido Tamme
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Gießen/Heigenbrücken(ta). Gut, dass der Spessart ein ausgesprochen stark bewaldetes Mittelgebirge ist. So kamen 21 GAZ-Leser mit dem Schrecken davon, nachdem sie gemerkt hatten, dass ihre lange geplanten Mountainbike-Touren ausgerechnet auf das bislang heißeste Wochenende des Jahres fielen. Das Fazit vor der Heimreise war deshalb einhellig: "Anstrengend, aber schön."

Das MTB-Wochenende für sportliche Biker wurde erstmals angeboten und diente als Ergänzung des alljährlichen Kurzurlaubs in den Alpen mit Philippi-Reisen. Neu war auch, dass drei Gruppen zur Auswahl standen, was eine gute Aufteilung je nach Kondition und fahrtechnischem Vermögen der Teilnehmer erlaubte.

Vom Standort Heigenbrücken wurden in dem anspruchsvollen Gebiet zwischen Rohrbrunn, Lohr am Main und dem beliebten Ausflugslokal "Bayrische Schanz" insgesamt sechs Touren mit Längen zwischen 42 und 98 Kilometern angeboten. Dabei waren zwischen 500 und 1700 Höhenmeter zu bewältigen.

Die Rundkurse führten zwar überwiegend durch Schatten spendenden Wald, doch wegen der Hitze war der Flüssigkeitsbedarf enorm. Für das Auffüllen der Trinkflaschen wurden mitunter spontan auch unkonventionelle Methoden gewählt.

Besonders eifrig war die neue Ristrettogruppe mit Guide Manfred Krieger, die vor allem am ersten Tag etliche Singletrails bergauf und bergab in Angriff nahm. Die Espressogruppe unter Führung von Guido Tamme bevorzugte breite Waldwege. Etwas ruhiger ließ es die Cappuccinogruppe mit Jutta Weisel als Guide angehen. Aber auch ihre Touren forderten die Teilnehmer: Pedelecs sind schließlich bei diesen Ritten verpönt.

Einen guten Griff getan hat die GAZ bei der Auswahl des Flair Hotels Hochspessart als Quartier. Die Gastgeber verköstigten die radelnden Gäste nicht nur einwandfrei, sondern achteten auch freundlich, aber bestimmt auf die Einhaltung der Corona-Regeln. Das galt auch für die Unterbringung: Etliche Alleinreisende bekamen Apartments mit getrennten Schlafzimmern statt Doppelzimmer.

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