Hilfe am Telefon

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Gießen(pm). Der Vorsitzende des Hospiz-Vereins Gießen, Erwin Kuhn, informiert über ambulante Hospizarbeit in Corona-Zeiten. Bisher organisierten die Mitarbeiterinnen Begleitungen, entlasteten An- und Zugehörige, führten Gespräche, hörten zu und gaben vor Ort Orientierung. Gerade auf der letzten Wegstrecke benötige der Mensch den persönlichen Kontakt, auch um der Vereinsamung zu entgehen.

Die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts waren für die Entscheidung, die Arbeit fortzusetzen, ausschlaggebend. Gerade die zu Hause Sterbenden, häufig Single-Haushalte, benötigen Menschen, mit denen sie ihre Sorgen, Ängste und Gedanken teilen können. Es lag daher für den Hospiz-Verein nahe, das System von der persönlichen Begleitung auf die telefonische Begleitung umzustellen. Ein Angebot, das bisher nur ergänzend zum persönlichen Kontakt stattgefunden hat. Aber bei der älteren Generation sind die Voraussetzungen für eine Internet-Kommunikation häufig nur sehr rudimentär vorhanden.

Über telefonische Begleitungen liegen erste Erfahrungen vor, die ermutigen, auf diesem Weg fortzufahren. Allein die Tatsache, ein Telefongespräch führen zu können, vermittelt Ruhe und das Gefühl, nicht alleine gelassen zu werden.

Der Hospiz-Verein hat seine Organisation auf Homeoffice- Modus umgestellt. Koordinatorinnen des Hospizdienstes erreicht man unter Tel. 06 41/3 01 28 13 und E-Mail: info@hospiz-verein-giessen.de. Weitere Infos: hospiz-verein-giessen.de.

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