Hilfe für Partnerstadt Wenzhou

  • schließen

Gießen(bf). Gießens chinesische Partnerstadt Wenzhou ist ebenfalls von der Ausbreitung des Coronavirus betroffen. Um die weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern, wurden in der Stadt Wenzhou drastische Einschränkungen verhängt. Auf eine Bitte aus Wenzhou hin, hat der Magistrat nun Mundschutzmasken in die Partnerstadt versandt. Dort seien die Masken aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus so gut wie ausverkauft, heißt es in einer Pressemitteilung.

Zusammen mit den rund 1000 Masken aus Gießen sandte der Magistrat die besten Wünsche nach Wenzhou: "Wir hoffen, dass die durch das Coronavirus bedingten großen Einschränkungen im täglichen Leben in Wenzhou bald wieder aufgehoben werden können", erklärte Gießens Städtepartnerschafts-Dezernentin Astgrid Eibelshäuser in einem Schreiben.

In Wenzhou, das an der Ostküste Chinas liegt, darf nur noch ein Mensch pro Haushalt alle zwei Tage auf die Straße, um das zum Leben Notwendige einzukaufen. Mehr als 40 Autobahn-Mautstellen der Stadt wurden geschlossen.

Die chinesischen Gastschüler aus Wenzhou, die nach ihrem zweiwöchigen Aufenthalt in Gießen am Freitag in ihre Heimat zurückgekehrt sind, sind derweil wieder gut bei ihren Familien angekommen. Das sagte Joachim Scheerer, Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Städtepartnerschaft Gießen-Wenzhou. Der für April geplante Gegenbesuch der Gießener Schüler sei bereits abgesagt worden. "Die Sicherheit geht vor", betonte Scheerer. Möglicherweise werde die Reise nach Wenzhou ins nächste Jahr verschoben.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare