Sirenen

Hier installiert die Stadt Gießen neue Alarmsirenen

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In Gießen reichen die bestehende Anlagen nicht aus, um im Notfall alle Bewohner zu warnen. Jetzt legt die Stadt nach. Die neuen Standorte stehen bereits fest.

Es ist noch gar nicht so lange her, da schienen die Sirenenanlagen für den Katastrophenfall zu einem Auslaufmodell zu werden – etwa deshalb, weil sich internetbasierte Warnsysteme wie Katwarn verbreiten. Von einer Ausmusterung der Heuler spricht heute allerdings niemand mehr. Im Gegenteil wird in Gießen das Warnsystem mit den guten alten Feuersirenen nun ausgebaut.

Grund ist das Wachstum der Stadt in den Jahren seit 2005. Damals war ein Sirenensystem für das ganze Stadtgebiet installiert worden. Durch die neuen Wohngebiete könnten Teile des Stadtgebiets mit der vohandenen Sirenenanlage "nicht mehr ausreichend beschallt werden", heißt es in einem Schreiben des Hochbauamts, mit dem eine außerplanmäßige Ausgabe in Höhe von 60 000 Euro begründet wird. Mit dem Geld sollen zügig vier zusätzliche Sirenen angeschafft werden, die an der oberen Marburger Straße (Kaiserberg), in der Lützellindener Straße (Kleinlinden), am Alten Wetzlarer Weg und auf der Sporthalle in der Rivers Automeile installiert werden.

Dass das 2005 aufgebaute System nicht mehr ausreicht, alle Gießener zu warnen, war einer Sirenenprobe in diesem Jahr festgestellt worden. Bislang gibt es in Gießen gut 30 Sirenen, die alle von der Zentralen Katastrophenschutz-Leitstelle mit einem Funksignal aktiviert werden können.

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