Mit Corona-Abstand eröffnen OB Dietlind Grabe-Bolz (vorn r.) sowie Ilona Roth (2. v. l.) und Peter Wolf (2. v. r.) vom Vorstand die Studierenden-Filiale der Sparkasse. FOTO: KW
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Mit Corona-Abstand eröffnen OB Dietlind Grabe-Bolz (vorn r.) sowie Ilona Roth (2. v. l.) und Peter Wolf (2. v. r.) vom Vorstand die Studierenden-Filiale der Sparkasse. FOTO: KW

Hier duzt der Finanzberater

  • Karen Werner
    vonKaren Werner
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Gießen(kw). Musik im Hintergrund, ein Whiteboard an der Wand und ein Berater ohne Krawatte, der sein Gegenüber mit Du anspricht. Mit ihrer neuen Filiale "Campus & more" will die Sparkasse Studierende ansprechen. Die Erfahrungen der ersten Wochen seien positiv, hieß es bei der Eröffnung. Auch junge Leute wüssten persönliche Beratung als Ergänzung zu Online-Dienstleistungen zu schätzen.

Neben der "normalen" Filiale an der Johannesstraße wurde der ehemalige Selbstbedienungsbereich neu gestaltet. Design in Rottönen, moderne Möblierung und lockeres Ambiente sollen dafür sorgen, dass sich junge Menschen "auf Augenhöhe" wahrgenommen fühlen und sich möglichst langfristig an ihren Ansprechpartner und damit die Sparkasse binden. Das erklären der Vorstandsvorsitzende Peter Wolf und Stellvertreterin Ilona Roth. Vergleichbare Filialen gebe es bereits in Göttingen und Fulda. Grundsätzlich sind alle jungen Interessenten willkommen. Die vier Bankkaufleute sind im ähnlichen Alter wie ihre Klienten. Sie wirkten in Sachen moderner Technik als Pioniere für das Haus, so Roth.

Für die 40 000 Studierenden in Gießen biete die Sparkasse seit 2018 ein Beratungsangebot, erläutert Christoph Suberg, Leiter des Digitalen Beratungscenters. Viele blieben dem Haus treu, auch wenn sie längst woanders wohnen. Als "strategisch kluge Entscheidung" würdigte Oberbürgermeisterin und Verwaltungsratsvorsitzende Dietlind Grabe-Bolz die Neuerung.

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