+
Katharina Stahl

Auf "Herzstück" folgt "Stückwerk"

  • schließen

Gießen(jow). Weil ihre CD nach und nach entstanden ist, hat Musikerin Katharina Stahl ihr neues Album "Stückwerk" genannt. "Außerdem hat es sehr gut zum ersten Album 2017 gepasst, das ›Herzstück‹ hieß", erklärt die Sängerin, die ursprünglich aus Waldsolms stammt, aber jetzt mit ihrem Mann Hendrik und den beiden Kindern im Gießener Stadtteil Lützellinden zu Hause ist. "Durch die zwei kleinen Jungs habe ich immer dann an dem Album weiter gearbeitet, wie es mir in meiner aktuellen Situation möglich war", erklärt sie schmunzelnd.

Mit ihren Liedern zeigt sie, was sie bewegt, was sie erlebt und wie sie die Dinge sieht. Jeweils ein Lied auf der CD hat sie ihren beiden Söhnen gewidmet. Ansonsten enthält das Album eine Mischung aus älteren Werken und neu geschriebenen Texten. Die musikalischen Arrangements reichen von Balladen bis hin zu Liedern mit Pop-Elementen. Das zeichnet Stahl aus: die Variation von unterschiedlichen Musikstilen. "Das mag ich. Ich versuche mehr und mehr herauszufinden, was ›mein‹ Sound ist", verrät sie. Das komplette Album ist Ende November erschienen und ist erhältlich über www.katharinastahl.com. Natürlich ist es auch auf verschiedenen Streamingplattformen zu finden. Anfang November hat Stahl die erste Single unter dem Titel "Doppelter Boden", mit passendem Musikvideo auf YouTube veröffentlicht. Doch dabei soll es nicht bleiben. Sie wünscht sich, dass ihre ehrliche und tiefsinnige Musik Kreise zieht: "Ich hoffe, dass ich im kommenden Jahr gemeinsam mit anderen Musikern viele Konzerte spielen kann."

Nachdem die erste CD vom Stil her ausschließlich Piano-Arrangements, Cello-Einspielungen und Sologesang beinhaltete, war für die junge Frau "Zeit für was Neues". Die Mühen haben sich gelohnt. Stahl hat die Stücke zu Hause im Homestudio vorproduziert und dann gemeinsam mit Dirk Menger als Produzent verfeinert. Bei den Aufnahmen wurde sie unterstützt von Burkhard Mayer-Andersson (analoge Drums), Christian Schmidt (Gitarren), Nicolas Frasch (Geige) sowie Monique Schmitt, Johannes Quiring und Benjamin Gail (Background Vocals, Noise Academy). Das Klavier und der Gesang stammt von der Künstlerin selbst. Die Arbeiten fanden im Greycube Studiokomplex in Mittelhessen statt. Gemischt haben die CD Gino Riccitelli und Dirk Menger, Riccitelli hat außerdem das Mastering durchgeführt. Das Artwork des Albums und die Fotos hat Janina Harfst gemacht. Die Releaseparty hat die Künstlerin für den 25. Januar 2020 angesetzt. Foto: Janina Harfst

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare