Hildegard Jordan und Sabine Weber sorgen als Putzfrauen für heitere Ordnung. FOTO: HF
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Hildegard Jordan und Sabine Weber sorgen als Putzfrauen für heitere Ordnung. FOTO: HF

Hermes, Perle und ein Rocker

  • vonHarald Friedrich
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Gießen(hf). Unter dem Motto "FiT #21, endlich volljährig" feierte die katholische Kirchengemeinde St. Thomas Morus am Samstag ihre 21. Faschingssitzung.

Christof Bender begrüßte in der bunt geschmückten Narrhalla das gut aufgelegte, närrische Publikum. Dann trat Thomas Ransbach als Hermes, der Götterbote in die Bütt und berichtete über die Bundespolitik. In alter Tradition kamen die Sternsinger (Andreas Bender, Petra Gräf, Verena Karber, Patrick Kurzawski, Katharina Streit und Michael Wunschik) und nahmen den Weg der katholischen Kirche in Gießen und den Klimaschutz unter die Lupe. Türmer Peter Meilinger stieg von seinem Turm herab und kam zu Thomas Morus, um seine Beobachtungen über die Stadt zu teilen.

Hildegard Jordan und Sabine Weber sorgten als Putzfrauen für heitere Ordnung und Sauberkeit im Saal. Als Bob Nostone, einen alternden Rocker, der seinen neuen Hit übers alt werden vorstellen wollte, trat Matthias Meinhardt auf. Für Abwechslung und Bewegung im Saal sorgte Andreas Bender mit seinen Schunkeleinlagen am Keyboard.

Als "Perle der Station" wusste Verena Karber von so einigen Erlebnissen im täglichen Krankenhauswahnsinn zu berichten. Die Morus Singers (Thomas Ransbach und Isabell Sommer) sorgten mit ihrem Auftritt für rheinische Gelassenheit. Was einem alles bei einer Schiffsreise wiederfahren kann, erzählte Hildegard Jordan. Mehr Taschengeld und einen immer mit Bier gefüllten Kühlschrank forderte Patrick Kurzawski als Männerrechtler von den Frauen.

Zum Finale brachte Stephan Pussel mit seinem Schlagermix das Publikum im Saal nochmal zum Jubeln. Die am Abend verliehenen Orden wurden in Handarbeit von Christof Bender und Petra Gräf hergestellt. Die technische Leitung hatten Patrick Kurzawski und Niklas Weber.

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