JLU-Forscher beteiligt

Hemmstoffe wirken gegen Corona-Enzym

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Gießen/Mainz(pm). Während gegen den Krankheitserreger SARS-CoV-2 die ersten Impfstoffe entwickelt wurden, sind wirksame Medikamente zur Behandlung einer Infektion mit dem Coronavirus noch in der Erforschung. Wissenschaftler aus Gießen, Mainz und Würzburg haben in einer Arbeit der Grundlagenforschung nun Ansatzpunkte gefunden, die zur Entwicklung von Wirkstoffen gegen Coronaviren allgemein und auch gegen den aktuellen Erreger der Covid-19-Pandemie beitragen könnten. Dabei handelt es sich um Hemmstoffe, die sich gegen ein Virusenzym richten.

"Sie greifen dieses Enzym an und machen es unwirksam, worauf sich das Virus nicht mehr vermehren kann", sagt Studienleiterin Prof. Tanja Schirmeister von der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. "Anhand unserer Erkenntnisse könnten eventuell Wirkstoffe entwickelt werden, die nicht nur gegen aktuelle, sondern auch gegen künftige Coronaviren wirken." Von der Justus-Liebig-Universität waren an der Studie Virologen um Prof. John Ziebuhr Institut für Klinische Immunologie und Transfusionsmedizin beteiligt.

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