Ein Haus zum Wohlfühlen

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"Nun ist der Umzug geschafft – und es ist noch schöner geworden, als wir es uns vorgestellt haben!" Barbara Wiesing, Leiterin der Kita Sankt Hildegard von Bingen in Gießen, und Yvonne Fritz, Geschäftsführerin des Vereins Sozialdienstes katholischer Frauen (der Verein ist Bauherr der Kindertagesstätte) sind begeistert vom Neubau im Wartweg, im dem künftig 65 Kinder tagsüber betreut werden.

"Nun ist der Umzug geschafft – und es ist noch schöner geworden, als wir es uns vorgestellt haben!" Barbara Wiesing, Leiterin der Kita Sankt Hildegard von Bingen in Gießen, und Yvonne Fritz, Geschäftsführerin des Vereins Sozialdienstes katholischer Frauen (der Verein ist Bauherr der Kindertagesstätte) sind begeistert vom Neubau im Wartweg, im dem künftig 65 Kinder tagsüber betreut werden.

Nach monatelangem Planen und Entwerfen ist auf fast 1000 Quadratmetern Nutzfläche über zwei Etagen eine großzügige Wohlfühllandschaft nach modernsten baulichen, ökologischen und brandschutzrechtlichen Standards entstanden. Architekt des Neubaus ist das Büro Baufrösche aus Kassel.

Beim Rundgang durch den großzügigen Neubau in Massivbauweise, der teilunterkellert ist, fallen die breiten, bodentiefen Fenster auf, die den Blick auf den hübsch angelegten Spielgarten mit großen Holzspieltürmen freigeben. Man merkt, dass jahrelange Erfahrung in den Bau eingeflossen sind. Schließlich gibt es die Kita St. Hildegard von Bingen bereits seit 40 Jahren im Wartweg.

Der Neubau wurde finanziert durch Eigenmittel, Zuschüsse der Stadt Gießen, des Bistums Mainz und des Landes Hessen (aus dem Investitionsprogramm Kinderbetreuungsfinanzierung 2015-2018). Die Spielgeräte im Außenbereich und die tollen Spielebenen im Inneren wurden mit Mitteln vom Rotary-Club Gießen, der Aktion "Ein Herz für Kinder", der Postcode-Lotterie und zahlreichen weiteren Spendern realisiert. Die Firma Astrein (Gießen) hat die Spielebenen nach den kreativen Entwürfen der Mitarbeiter in Massivholz gebaut.

Zahl der Plätze aufgestockt

Die Zahl der Plätze konnte von 34 auf 65 aufgestockt werden. Es gibt vier Gruppen für je zehn Kinder im Alter von unter drei Jahren plus eine Gruppe mit 25 Kindern, die älter als drei Jahre sind. Alle U3-Gruppenräume sind zum Garten hin angeordnet und verfügen über einen direkten Ausgang ins Freie. Die Gruppenräume wirken wohnlich und beruhigend zugleich, es riecht gut nach Holz. Schallschutzpaneele dämpfen den Geräuschpegel. Im Obergeschoss befinden sich Büros und Besprechungsräume für Mitarbeiter. Es gibt auch einen Turnraum, eine Dachterrasse, ein Elterncafé, eine Hauptküche, zwei Teeküchen und einen Raum, in dem die Kinderwagen abgestellt werden können.

In dem Neubau, dessen Gesamtkosten noch nicht abschließend feststehen (kalkuliert wurde mit rund 2,3 Millionen Euro), werden 15 Erzieher/innen arbeiten, vier davon wurden neu eingestellt. "Das Schöne ist, dass wir jetzt alle an einem Standort zusammen sind, denn unsere Räume für eine Kita-Gruppe am Schwarzacker können nun wegfallen. Und es gibt nun deutlich mehr Möglichkeiten zur freien Bewegung, im Innen- wie im Außenbereich", sagt Kita-Leiterin Barbara Wiesing. Geöffnet ist die Kita übrigens Montag bis Donnerstag von 6.45 Uhr bis 17 Uhr, Freitag bis 16 Uhr. (jri/pm)

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