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»Haufen« zum Ausklang

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Von: Stephan Sippel

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Gießen (bf). »Sehr schade, dass die Rätselwochen schon wieder zu Ende sind. So hatte ich jeden Morgen Kontakt mit meiner Freundin, um gemeinsam über die Lösung zu diskutieren.« Zum Abschluss des diesjährigen Sommerquiz bedankt sich die Redaktion ausdrücklich noch einmal für die vielen Zuschriften und Anmerkungen, die uns - wie hier die von Inge Grumbach (Gießen) - auch in der sechsten Woche erreicht haben.

Wie immer mussten auch hier individuelle Hürden genommen werden. »Der Sellnberg war die härteste Nuss, die zu knacken war (Manfred Baier, Buseck), andere taten sich beim Männerbadeverein schwer. Vermutlich können sich viele Leserinnen und Leser auf das Fazit von Annemarie Neitzel (Gießen) einigen. »Es ist das Schöne an diesen Rätselwochen, dass Erinnerungen geweckt werden, die im Alltag manchmal vergessen werden.«

Am Montag wollten wir wissen, welcher Stadtteil den Spitznamen »Schachtelhausen« trägt. Vielleicht gar keine so einfache Aufgabe, denn in die Siedlung Petersweiher (Buchstabe »H«) verirrt man sich als Nichtanwohner eher selten. Die in den 1970er Jahren entstandene Siedlung ist übrigens der Bezirk der Stadt mit dem höchsten Anteil älterer Menschen.

Am Dienstag haben bestimmt viele Gießen-Kenner gerätselt, wo diese riesigen Steinfiguren stehen. Auf den ungewöhnlich gestalteten Privatgarten am Wiesecker Sellnberg, der versteckt neben dem Hauptweg liegt, der durch die Wieseckaue führt, stieß die Redaktion eher zufällig. Das Gelände des vor längerer Zeit aufgegebenen Künstlertreffs auf dem Gail-Gelände schien zu passen, war es aber nicht, und der Bergwald als Lösungsmöglichkeit war ins Blaue angeboten worden. Richtig war demnach »A«.

Die letzte historische Aufgabe dieses Jahres führte zurück in die Zeiten, da die Gießener im Sommer ganz legal in der Lahn planschten. Das abgebildete Freibad betrieb der 1836 gegründete Männerbadeverein (»U«). Ende der 1960er Jahre musste er der Konrad-Adenauer-Brücke und dem neuen Lahnwehr weichen und bezog 1973 das heutige Grundstück am Uferweg.

Zum Donnerstag: Es war nicht der ganz große Triumph, den verhinderte ein gewisser Fernando Torres. Die Fußball-Europameisterschaft im Jahre 2008 war für Deutschland dennoch erfolgreich, erst im Finale musste sich das Team von Jogi Löw gegen Spanien geschlagen geben. Viele Gießener verfolgten das Spektakel in der EM-Arena auf dem Gelände des Polizeipräsidiums im Schiffenberger Tal. Buchstabe »F« war also richtig.

Am Freitag wurde nach dem Standort eines Kilometersteins mit der Inschrift »Rodheim 5,6 km« gesucht. Dabei ist eine kleine Unachtsamkeit passiert: Richtig war Lösungsbuchstabe »E«. Bei dem gesuchten Ort handelt es sich allerdings nicht, wie als Lösungsvorschlag angegeben, um den Standort der Stadtgärtnerei, sondern um den des Gartenamtes der Stadt. Die allermeisten Leser haben diese Frage aber trotz unserer unfreiwilligen Irreführung gemeistert.

Wann hat die Stadt Gießen dem Jugendherbergsverband das Areal am westlichen Stadtrand in einem Vertrag überlasse? Das war die letzte Frage. Es geschah tatsächlich schon kurz nach Gründung der Bundesrepublik, nämlich im Jahre 1951. Lösungsbuchstabe »N« war also richtig.

Und hier die Gewinner aus der sechsten Runde: Über den Gutschein eines heimischen Restaurants in Höhe von 50 Euro kann sich Reinhard Ruthsatz (Gießen) freuen. Gutscheine über je 20 Euro gehen an Inge Rathjens (Pohlheim) und Klaus-Dieter Willers (Hungen). Herzlichen Glückwunsch! Die Gewinner werden benachrichtigt. Fortsetzung folgt im nächsten Jahr! FOTOS: GAZ

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