Spendenübergabe der Gießen Bulls an Christian G. FOTO: NAL
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Spendenübergabe der Gießen Bulls an Christian G. FOTO: NAL

Harte Schicksalsschläge

Gießen(nal). Auch Abseits des Fußballs haben die Mitglieder des Bayern München Fanclubs Gießen Bulls immer die Augen offen, wo ihre Hilfe gebraucht werden könnte. Erst recht auch in Corona-Zeiten. Spenden wurden etwa schon für die Station Pfaundler der Universitäts-Kinderklinik Gießen und für das Hospiz Haus Samaria in Gießen gesammelt.

Jetzt hat der Vorstand der Gießen Bulls beschlossen, der Familie Wibke und Christan G. etwas Gutes zu tun. Wibke G. leidet an Endometriose, einer Frauenkrankheit, welche spät erkannt wird und in der medizinischen Welt ein relativ stilles Dasein fristet. Aber eine Krankheit, die es in sich hat und den betroffenen Frauen das Leben Wort wörtlich zur Hölle macht.

Einer der unerwünschten Nebeneffekte dieser tückischen Erkrankung ist, dass die Frauen in der Regel unfruchtbar sind oder nur mithilfe künstlicher Befruchtung schwanger werden können.

So auch bei Wibke und Christian, die seit Jahren erfolglos versuchten, ein Kind zu bekommen.

Dann hatte es im Dezember 2019 funktioniert und das Paar wurde mit Zwillingen schwanger. Doch leider nahm damit ein weiteres Drama seinen Lauf: Beide Babys wurden tot entbunden, sie wurden kürzlich auf See bestattet.

Schwer verunglückt

Bei dem Versuch das Ganze zu verarbeiten und den Kopf freizubekommen, verunglückte Christian schwer und landete, zum Glück zeitlich begrenzt, im Rollstuhl. Das Ganze dann auch noch bei Kurzarbeit, die die Familie ebenfalls hart getroffen hatte. Zudem ist auch noch der Familienhund erkrankt.

Die Gießen Bulls hoffen, der Familie G. mit einer Spende in Höhe von 1500 Euro etwas unter die Arme greifen zu können und ihnen damit nach sehr vielen Schicksalsschlägen etwas Gutes zu tun.

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