Bei Poppe in Gießen werden Stellen abgebaut - doch weniger als prognostiziert.
+
Bei Poppe in Gießen werden Stellen abgebaut - doch weniger als prognostiziert.

Personalabbau

Gute Nachrichten bei Poppe in Gießen: Es sollen weniger Stellen wegfallen

  • Jens Riedel
    vonJens Riedel
    schließen

Bei der insolventen Poppe GmbH in Gießen sollen Stellen wegfallen - doch weniger als zuvor prognostiziert. Das wurde in mehreren Verhandlungsrunden ausgehandelt.

Gießen - Die zur insolventen Veritas-Gruppe gehörende Poppe GmbH in Gießen kommt – was den Personalabbau betrifft – mit einem blauen Auge davon: Von ursprünglich prognostizierten 55 abzubauenden Stellen werden nur zehn Stellen in der noch 244 Mitarbeiter zählenden Belegschaft gestrichen. Dies wurde zwischen Betriebsrat, Schwerbehindertenvertretung, Gewerkschaft und Insolvenzverwaltung in vier Verhandlungsrunden ausgehandelt.

Laut Betriebsrat kam dieses positive Ergebnis nur zustande, weil man sich mit der Insolvenzverwaltung auf die Einführung einer 35-Stunden-Woche ab Januar 2021 geeinigt habe. »Es waren lösungsorientierte Gespräche, die deutlich machen, dass die Poppe-Mitarbeiter bei der Sanierung hinter ihrem Unternehmen stehen«, sagte Insolvenzverwalter Dr. Jan Markus Plathner. Ihm zufolge liegen Angebote zur Übernahme vor. Potenzielle Käufer interessieren sich sowohl für die gesamte Veritas-Gruppe als auch für einzelne Unternehmen, darunter auch Poppe. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare