Grüne wollen jüngere Fraktion

  • Burkhard Möller
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Gießen(pm/mö). Die Grünen wollen nach der Kommunalwahl am 14. März kommenden Jahres mit einer deutlich verjüngten Fraktion im Stadtparlament vertreten sein. Das hat der Stadtverband der Partei nach einer Klausurtagung, bei der das Wahlprogramm erarbeitet wurde, angekündigt. "Wir gehen davon aus, dass wir mit der nächsten Fraktion einen Generationenwechsel einleiten werden und dass sie stark von Vertretern der Grünen Jugend mitgeprägt sein wird", erklärte Fraktions- und Stadtverbandsvorsitzender Klaus-Dieter Grothe.

Eine "deutliche Verjüngung" von Fraktion und Partei entspreche außerdem der Position Gießens als jüngste hessische Stadt.

Auf Nachfrage erklärte Grothe, er werde zwar noch einmal kandidieren, aber nur in "zweiter Reihe". Den Fraktionsvorsitz gibt er demnach ab. Das letzte Wort über die Liste habe aber die Mitgliederversammlung. Die aktuelle Fraktion nehme jedenfalls ein starkes Interesse der jungen Generation an der Kommunalpolitik wahr. Im Arbeitsprogramm der Grünen spiegele sich dies unter anderem im Kapitel "Junges Gießen - Studieren, Arbeiten und Erleben", das von der Grünen Jugend geschrieben worden sei.

Das Programm umfasse ansonsten die ganze Breite der Gießener Kommunalpolitik und formuliere Vorschläge für die zukünftige Entwicklung Gießens aus bündnisgrüner Perspektive. Schwerpunkte des Programms seien: Klima, Umwelt, Verkehr und Energie, Sozialpolitik, Kinder und Jugendliche, Bildung, Kultur, Künste und Kreativität, Studieren, Arbeiten und Erleben in Gießen.

Zur Wahl 2016 waren die Grünen mit Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich, Fraktionschef Grothe und der Radverkehrsexpertin Dr. Bettina Speiser auf den ersten drei Plätzen angetreten, damals allesamt Vertreter der mittleren und älteren Generation.

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