Grüne fordern Radschnellwege

  • Karen Werner
    vonKaren Werner
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Gießen(kw). Der Stadtverband der Grünen mahnt nach der Einrichtung der Fahrradstraßen zügige weitere Schritte zum "klimafreundlichen Verkehr" an. "Jetzt muss die Stadt erst richtig loslegen", meinen Michel Zörb und Jana Widdig vom Stadtvorstand in einer Pressemitteilung. Nötig sei ein "zusammenhängendes Netz".

Im Einzelnen fordern die Grünen die Reservierung von zwei Spuren des Anlagenrings für Radler, eine autofreie Innenstadt und weitere Radwege aus dem Umland, etwa entlang der Bahnstrecken sowie Radschnellwege von Wetzlar und Marburg.

Um einen Stadtraum zu schaffen "in dem sich Menschen gerne zu Fuß bewegen", könnten Strafen für Gehwegparker und schnellere Ampelschaltungen nur erste Schritte sein.

Die Grünen erinnern zudem an ihre Nahverkehrs-Forderungen: Eine Taktverdopplung für Stadtbusse, neue Direktbuslinien, eine Regio-S-Bahn und möglicherweise Regiotram.

Für die Stadtgesellschaft und die Verwaltung bedeute eine echte Verkehrswende eine große Kraftanstrengung. "Es überwiegen aber die Chancen", sagt Zörb. "Damit Gießen 2035 klimaneutral wird, muss zügig vom Denk- in den Handlungsmodus gewechselt werden."

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