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Der Film »One Word« ist am 19. Juni open-air am Jokus zu sehen. Im Anschluss findet ein Filmgespräch mit Filmemacherin Viviana Uriona statt.

Globale startet an diesem Wochenende

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Gießen (pm). Das Globale-Filmfestival im Sommer? Das Dokumentarfilmfestival sollte mit zahlreichen Spielorten von Weilburg bis Marburg eigentlich zum elften Mal im vergangenen Herbst stattfinden. Nachdem die ehrenamtlichen Aktiven ein Jahr lang die Vorbereitung des Festes vorangetrieben hatten, wurden sie kurz vor der Aufführung im November durch die Pandemie gestoppt.

Nun findet ein Nachholtermin für die Globale statt: vom 18. Juni bis 4. Juli wird es ein abwechslungsreiches Programm in Marburg und Gießen sowie an weiteren Orten in Mittelhessen geben.

In Gießen Jokus als Veranstaltungsort

Wie Manuel Kästner vom Team berichtet, habe man vor, das Festival dieses Mal unbedingt stattfinden zu lassen. Dies sei in jedem Fall über Hybrid-Veranstaltungen möglich. Neben dem gewohnten Präsenzformat wird dieses Mal ein Großteil des Filmprogramms auch online angeboten. Ein besonderes Merkmal des Globale-Filmfestivals ist, dass nicht nur außergewöhnliche Filme dem Publikum präsentiert werden, sondern dass im Anschluss kompetente Gesprächspartner zu einem Austausch zur Verfügung stehen und angeregt diskutiert wird.

Die Globale wird am 18. Juni im Marburger Filmkunsttheater Capitol mit dem Film »No Gold for Kalsaka« eröffnet. Der Film zeigt die Auswirkungen des industriellen Goldabbaus auf eine lokale Bevölkerung in Burkina Faso.

In Gießen findet das Festival dieses Jahr vor allem im kommunalen Kino Jokus an der Ostanlage statt und bietet dort in der ersten Festivalwoche täglich gleich zwei Veranstaltungen. Zudem gibt es direkt am 19. Juni eine Open-Air-Veranstaltung im Rahmen des Verkehrswende-Aktionstags in der Philosophenstraße mit dem Film »One Word«. Dieser partizipative Dokumentarfilm über die verheerenden Auswirkungen des Klimawandels holt die globalen Zusammenhänge unseres Handelns (oder Nicht- Handelns) auf unsere Straßen. Im Anschluss findet ein Filmgespräch mit Filmemacherin Viviana Uriona statt.

In den Filmen der Globale geht es immer wieder um Menschenrechte und die Darstellung verschiedener sozialer Bewegungen. Aber auch Themen wie Klimawandel, Wasserknappheit, Verteidigung unserer globalen Lebensgrundlagen, Selbstbehauptung, Waffengeschäfte, Kampf um Gendergerechtigkeit und Verteilungsgerechtigkeit haben ihren Platz auf dem diesjährigen Festival.

Die Globale wird diesen Sommer ungewöhnliche Formate aufweisen: Open-Air-Veranstaltungen, Livestreams, Filme »on demand«, Sonntags-Matineen sowie besondere Spielorte. Dabei wird bei allen Präsenz-Veranstaltungen auf die Hygienevorschriften und Corona-Auflagen geachtet.

Tagesaktuelle Infos und das Programm sind abrufbar auf www.globalemittelhessen.de. Auf allen Veranstaltungen wie auch bei den Filmen im Online-Angebot, wird sofern nicht anders gekennzeichnet, ein Kostenbeitrag von 5 Euro normal/ 4 Euro ermäßigt und 6 Euro Soli erhoben. Grundsätzlich gilt: Karten gibt es an der Abendkasse. Bei einzelnen Spielorten wird allerdings um eine Vorabanmeldung gebeten bzw. gibt es einen Vorverkauf. Für Veranstaltungen mit Vorverkauf wird in der Regel ein Kontingent an Eintrittskarten für die Abendkasse zurückgehalten.

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