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OB Grabe-Bolz wendet sich per Video an die Gießener.

Coronakrise

Gießens Oberbürgermeisterin appelliert an die Jungen

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In einer Videobotschaft an die Bevölkerung bezeichnet Gießens Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz die Coronakrise als "große Bewährungsprobe" für die Stadtgesellschaft.

Gießen(mö). In einer Videobotschaft hat sich Gießens Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz am Freitagabend an die Bevölkerung der Universitätsstadt gewandt und an Bürgerinnen und Bürger appelliert. "Wir müssen überall Abstand halten, soziale Kontakte weitestgehend vermeiden, wo immer das möglich ist. Das fällt uns als Menschen sehr schwer, mir auch", sagt die OB im Video.

Die aktuelle Situation sei eine "große Bewährungsprobe" für die Stadt und für den sozialen Zusammenhalt. "Bitte nehmen auch Sie Ihre Verantwortung ernst", wendet sich Grabe-Bolz insbesondere an die jungen Menschen in der Stadt. Es sei nicht die Zeit, sich jetzt in großen Gruppen in Parks oder auf öffentlichen Plätzen zu treffen. "Bitte halten Sie sich auch an die Vorschriften, um die schnelle Ausbreitung des Virus zu verhindern", bat die Rathauschefin. Wichtig sei gleichwohl, sich nicht panisch machen zu lassen. "Hamsterkäufe sind nicht solidarisch und auch nicht nötig." Die Versorgung mit Lebensmitteln sei zu jeder Zeit möglich. Selbstverständlich stünden auch Feuerwehr, Rettungsdienst, Müllabfuhr, Apotheken und vieles andere mehr zur Verfügung. Grabe-Bolz: "Nur wenn wir uns alle an die Regeln halten, können wir drastischere Maßnahmen verhindern".

Bundesregierung, Land und Stadt würden zudem alles tun, um die wirtschaftlichen Folgen etwa mit Blick auf Arbeitsplätze abzumildern. Die Gießener selbst könnten dazu beitragen, indem sie Angebote vor Ort nutzten. Die OB empfiehlt, sich auf den Internetseiten heimischer Betriebe zu informieren, die sich zum Teil neue und kreative Lösungen ausgedacht hätten.

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