Dietlind Grabe-Bolz  Oberbürgermeisterin
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Dietlind Grabe-Bolz Oberbürgermeisterin

Nach Brand in Moria

Moria-Brand: Gießens OB Grabe-Bolz bietet Aufnahme von Flüchtlingen an

  • Marc Schäfer
    vonMarc Schäfer
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Nach dem Brand im Flüchtlingslager Moria hat Gießens Oberbürgermeisterin Hilfe angeboten und betont, dass in der Stadt Erfahrungen und Kapazitäten gerade für die Aufnahme von Kindern und Jugendlichen vorhanden sind.

Gießen (mac). Nach dem Brand im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos hat Gießens Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz Hilfe angeboten und in einer Pressemitteilung betont, dass in Gießen entsprechende Erfahrungen und Kapazitäten gerade für die Aufnahme von unbegleiteten Kindern und Jugendlichen vorhanden sind.

»Dies hat sich in der Vergangenheit bereits bewährt. Wir sind weiterhin bereit, einen Beitrag zu leisten«, erklärt Grabe-Bolz. »Ich würde mir wünschen, dass Bund und Länder es Städten, die sich für die Aufnahme (von Flüchtlingen) bereit erklärt haben, ermöglichen, Hilfe zu leisten.«

Das Lager ist durch einen Brand fast vollständig zerstört worden. 12000 Menschen, darunter hunderte Kinder, sind betroffen. Vor wenigen Tagen waren dort die ersten Corona-Fälle zu verzeichnen, Moria und seine Bewohner stehen unter Quarantäne. »Was wir hören und sehen, besorgt mich zutiefst. Schon vor diesem schrecklichen Brand war die Lage geprägt von menschenunwürdigen Lebensbedingungen. Mit der Brandkatastrophe aber ist es aussichtslos geworden. Es handelt sich um eine humanitäre Katastrophe«, sagt die OB.

Gießen ist neben 120 Kommunen nach einem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung seit Ende 2019 Mitglied im Bündnis »Städte Sicherer Häfen«, ein Zusammenschluss von Kommunen und Landkreisen, die sich für eine zusätzliche Aufnahme von Geflüchteten einsetzen. Es macht sich stark für Möglichkeiten der kommunalen Aufnahme von Geflüchteten.

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