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Gießener Mediziner hilft Erdbebenopfern

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Von: Lothar Rühl

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Der Gießener Oberarzt Prof. Heiner Laube ist in das Erdbebengebiet in der irakisch/iranischen Grenzregion gereist, um den Überlebenden der Naturkatastrophe medizinisch zu helfen. Laube gehört zu einem zweiten Team des christlichen humedica-Ärzteteams.

Der Gießener Oberarzt Prof. Heiner Laube ist in das Erdbebengebiet in der irakisch/iranischen Grenzregion gereist, um den Überlebenden der Naturkatastrophe medizinisch zu helfen. Laube gehört zu einem zweiten Team des christlichen humedica-Ärzteteams.

Am 12. November hatte ein Erdbeben der Stärke 7,3 auf der Richterskala die Region um die Stadt Kermanschah erschüttert. Weit über 500 Menschen hatten dabei ihr Leben verloren. Mehrere Tausend wurden verletzt und haben kein Dach mehr über dem Kopf.

Bereits am 13. November hat humedica ein erstes sechsköpfiges Team in die Katastrophenregion geschickt. Das humedica-Ärzteteam war von dem mittelhessischen Arzt Georg Müller gegründet worden, der in der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen als Arzt tätig ist. Die Situation um das Epizentrum verlange nach weiteren Helfern, erklärte Müller. Neben der Versorgung von Menschen, die durch das Beben betroffen waren, gilt der Fokus des medizinischen Teams auch der Basisgesundheitsversorgung.

Das zweite Team hat zudem zwei Kleinstfilteranlagen für Wasser mit im Gepäck. Diese sogenannten PAULS können täglich bis zu 1200 Liter sauberes Trinkwasser produzieren.

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