Gelbwesten

Gießener Gelbwesten bekommen Gegenwind – Proteste angekündigt

Die Demonstration der Gießener Gelbwesten, in der NPD-Funktionäre mitliefen, wurde am Samstag im Seltersweg von rund 50 Personen gestoppt. Für kommenden Samstag haben sich die Gegner organisiert.

Wie am vergangenen Samstag, als ihr Marsch zum Elefantenklo im Seltersweg gestoppt wurde, müssen sich die Gießener Gelbwesten auch am kommenden Samstag auf Gegenproteste einstellen. Ein Bündnis aus linken Parteien und Gruppen ruft ab 14.30 Uhr zur Gegendemo in der Neuen Bäue auf und will mit bunten Westen "ein Zeichen gegen Rechts" setzen.

Die Demonstration, an der auch NPD-Funktionäre teilnahmen, war in der vergangenen Woche von rund 50 Personen blockiert worden (Lesen Sie dazu: Warum die Gießener Gelbwesten kein Problem mit der NPD haben). Die Ursprungsidee der französischen Gelbwesten, die sich "klar gegen Sexismus, Rassismus und Homophobie" stellten, werde durch die Teilnahme von Faschisten an den Demos der Gießener Gelbwesten "ad absurdum" geführt, heißt es in dem Aufruf der Gegendemonstranten.

Initiator der Gelbwestendemo, Ronny Böhm, hatte angekündigt, dass seine Gruppe auf dem Rathausplatz bleibt und auf einen Marsch durch die Innenstadt verzichtet. Die Polizei wird mit einem im Vergleich zur Vorwoche erhöhten Aufgebot vor Ort sein. Schon am vergangenen Wochenende waren rund 30 Personen der Bereitschaftspolizei anwesend.

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