Das ZDF dreht für „Terra X“ in Gießen. (Symbolbild)
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Das ZDF dreht für „Terra X“ in Gießen. (Symbolbild)

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ZDF filmt Vorabendsendung in Gießen: Komparsen sollen zu sehen sein

  • Karola Schepp
    VonKarola Schepp
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Das ZDF dreht für eine beliebte Sendung in Gießen. Die Arbeiten sollen eine ganze Woche laufen.

Gießen - In seinen Sendungen und Dokumentationen der Reihe »Terra X« bereitet das Zweite Deutsche Fernsehen immer wieder wissenschaftliche Themen leichtverständlich und spannend auf. Da war es quasi nur noch eine Frage der Zeit, bis die Fernsehleute auch auf das Gießener Liebig-Laboratorium aufmerksam wurden, in dem der berühmte Chemiker Justus Liebig von 1824 bis 1852 gewirkt hat. Zumal das dort eingerichtete Liebig-Museum im vergangenen Jahr, wenn auch unter schwierigen Corona-Umständen, sein 100-jähriges Bestehen erinnern konnte.

Schon bald ist es soweit und die »Terra X«-Macher bauen im Museum ihre Kamera auf, stellen kleine Spielszenen nach und erinnern so an das Leben und Wirken Justus Liebigs. Wann genau gedreht wird und wer Justus Liebig spielt, wird nicht verraten. Auch der Sendetermin steht nicht fest.

Noch ist der Hörsaal in Gießen leer, doch schon bald werden hier 15 Komparsen auf den Bänken sitzen.

ZDF dreht in Gießen: Sendetermin steht noch nicht fest

Doch eine wichtige Hürde für die Umsetzung ist bereits genommen: Dank Aufruf via Instagram wurden 15 Komparsen gefunden, die beim Dreh im Hörsaal in passender Kostümierung Studenten des großen Chemikers mimen werden. Nicht alle Kleindarsteller sind auch im echten Leben Studierende, aber eben »Menschen mit Tagesfreizeit«, die genug Zeit für die Dreharbeiten aufbringen können. »Dass es nur 15 sind, hängt mit den Corona-Einschränkungen zusammen«, erläutert Manuel Heinrich vom Museum. Zu Liebigs Zeiten müssen es an die 100 Studenten gewesen sein, die sich im Hörsaal neben dem Laboratorium drängten, um den Ausführungen des Chemikers zu lauschen.

Das Liebigmuseum ist ein Ort, der Geschichte atmet. Das wissen auch die »Terra X«-Macher zu schätzen. »Ursprünglich war nur ein halber Drehtag geplant, nun soll es eine ganze Woche werden«, erzählt Manuel Heinrich als Sprecher der Liebig-Gesellschaft, die natürlich mächtig stolz ist, dass die bekannte Wissenschafts-Sendung ihr Museum als Drehort ausgesucht hat. Und er berichtet weiter, dass auch Szenen für andere Sendungen gedreht werden sollen, in denen es um Chemie geht.

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