Der Unfallverursacher wurde auf der A485 bei Gießen verletzt.
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Der Unfallverursacher wurde auf der A485 bei Gießen verletzt.

Ein Verletzter

Unfall auf Gießener Ring: Verursacher war bereits zuvor aufgefallen

  • vonConstantin Hoppe
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Ein Verletzter nach einem Unfall auf dem Gießener Ring am Donnerstagabend. Der Unfallverursacher war offenbar schon vorher anderen Verkehrsteilnehmern aufgefallen.

Gießen - Unfall im Feierabendverkehr: Am Donnerstagabend kollidierten zwei Pkw auf dem Gießener Ring in Höhe der Anschlussstelle Licher Straße in Fahrtrichtung Süden – bei einem der beiden Fahrer war dabei offenbar Alkohol im Spiel.

Gegen 18.25 Uhr wollte ein 56-Jähriger aus Hüttenberg mit seinem Mercedes auf die A485 auffahren. Als er gerade auf dem Beschleunigungsstreifen unterwegs war, näherte sich auf der Autobahn von hinten ein 57-jähriger Lindener mit seinem Skoda Geländewagen.

Unfall auf Gießener Ring: 57-Jähriger verletzt

Aus bislang noch ungeklärten Gründen zog der 57-Jährige plötzlich sein Fahrzeug vom rechten Fahrstreifen nach rechts auf den Beschleunigungsstreifen, dabei kollidierte sein Skoda mit dem Heck des Mercedes. Der 57-Jährige hatte daraufhin keine Kontrolle mehr über seinen Pkw, dieser kam nach rechts von der Fahrbahn ab und landete schließlich im Bewuchs abseits der Straße. Durch den Unfall erlitt der 57-jährige Unfallverursacher leichte Verletzungen – schon bei der ersten Untersuchung fiel dabei ein Alkoholgeruch an dem Mann auf und ein Blutalkoholtest wurde angeordnet.

Unfall auf A485 bei Gießen: Verursacher war zuvor schon aufgefallen

Bereits vor dem Unfall war der Lindener anderen Verkehrsteilnehmern durch seine Fahrweise aufgefallen. Der 56-jährige Mercedesfahrer hatte Glück im Unglück: Er blieb unverletzt.

Neben Rettungsdienst und Polizei waren 21 Einsatzkräfte der Gießener Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehr Wieseck vor Ort und halfen bei der Sicherung der Unfallstelle im Feierabendverkehr. Die A485 war bis zur Bergung der beiden Unfallfahrzeuge nur einspurig befahrbar. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizei auf rund 13.000 Euro.

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