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Sänger Axel "Aki" Bosse kommt im Sommer ins Schiffenberger Tal. Foto: dpa

Bosse und mehr

Gießen: OK KID stellen erste Acts für Stadt-ohne-Meer-Festival vor

Die dritte Auflage des Stadt-ohne-Meer-Festivals geht am 30. Mai 2020 über die Bühne. Trotzdem hat die veranstaltende Band OK KID schon jetzt den ersten Hochkaräter präsentiert.

Gießen - Mit Bosse kommt ein Musiker in das Schiffenberger Tal, der seit Jahren zur ersten Riege der deutschen Musikszene zählt. "Das ist der größte Künstler, den wir in den vergangenen drei Jahren verpflichtet haben", sagt Sänger Jonas Schubert und fügt an, den Songwriter schon seit einigen Jahren zu kennen. "Bereits vor dem ersten Festival haben wir über einen Auftritt gesprochen. Leider hat es nie geklappt. Umso cooler ist es, dass er jetzt kommen wird." Für den Sänger aus Norddeutschland ist es nicht der erste Auftritt in Gießen, schon bei der Landesgartenschau 2014 ist er hier aufgetreten.

Gießen: Auch Alli Neumann zum Stadt-ohne-Meer-Festival

Während Bosse deutschlandweit große Hallen füllt, steht Alli Neumann noch am Anfang ihrer Karriere. Die Sängerin kann trotzdem schon eine Chartplatzierung vorweisen, sie hat zusammen mit Trettmann den Song "Zeit steht" aufgenommen. "Alli Neumann ist eine sehr gehypte Newcomerin. Wir sind megahappy, dass sie kommt", sagt Schubert.

Das trifft auch auf den dritten Act zu, den OK KID jetzt bekanntgegeben haben. Dabei handelt es sich um den jungen Rapper Majan. "Einige kennen ihn vielleicht, er hatte eine Single mit Cro" , sagt Schubert. Zusammen mit seinen Bandkollegen Raffael Kühle und Moritz Rech habe er den süddeutschen Rapper bereits live gesehen. "Ein echter Performer." Schubert geht davon aus, dass sowohl Majan als auch Alli Neumann schon bald sehr gefragt sein werden.

Stadt-ohne-Meer-Festival Gießen: Lesung oder Podiumsdiskussion

Das passt zum Anspruch von OK KID. Auch bei den beiden vorherigen Ausgaben haben sie im Vorfeld Künstler gewinnen können, die kurz danach durchstarteten. Das beste Beispiel ist Trettmann, aber auch Faber. "Stadt-ohne-Meer" sei eben ein Entdeckerfestival, sagt Schubert.

Das gilt nicht nur für Musik. Wie im vergangenen Jahr soll es auch im Mai eine Podcastbühne geben. Auch über Lesungen oder eine Podiumsdiskussion denken Schubert, Rech und Kühle nach. "Wir wollen versuchen, den Dialog mehr in den Mittelpunkt zu stellen."

Ein halbes Jahr dauert es noch, bis auf dem Festival-Areal im Schiffenberger Weg Bosse, Alli Neumann, Majan und viele weitere Künstler auftreten werden. Der Vorverkauf startet im Laufe dieser Woche, zum Beispiel im Haus der Karten oder dem Büro der AStA. Studenten und Schüler erhalten eine Ermäßigung.

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