+
Zwei Opfer meldeten sich bei der Polizei. Gibt es weitere?

Über Kontaktbörse im Internet

Duo stellt perfide Falle in Gießen - Gibt es weitere Opfer?

Neue Masche eines Duos in Gießen: Die Täter lockten ihre Opfer mit Hilfe einer Kontaktbörse. 

  • Paar lockt Opfer in Gießen in Hinterhalt
  • Frau bot vermeintliche sexuelle Dienstleistungen an
  • Doch dann erwartete Opfer ein Bewaffneter

Gießen - Die Polizei hat nach zwei Raubtaten der vergangenen Wochen einen Mann und seine Frau festgenommen. Die Masche, mit der sie ihre Opfer in einen Hinterhand lockten, erscheint neu. 

Was war passiert? Über eine Kontaktbörse im Internet bot zunächst die 23-jährige Frau sexuelle Dienstleistungen gegen Geld an. Mit ihren späteren Opfern vereinbarte sie über einen telefonischen Messenger-Dienst einen Treffpunkt. Dort erschien jedoch nicht die 23-Jährige sondern ihr Komplize, der vom Opfer unter Vorhalt einer Schusswaffe Bargeld einforderte. 

Gießen: In der Nordstadt in den Hinterhalt gelockt

In zwei angezeigten Fällen war der Ort der Verabredung in der Weserstraße in Gießen. Bei einer Tat am 12. Januar fuhr der Verdächtige mit dem 19-jährigen Opfer sogar zu einer Bank und ließ ihn 400 Euro abheben. Bei einer Tat in der vergangenen Woche Woche, am 26. Januar, gab ein 21-jähriges Opfer dem Räuber 150 Euro Bargeld.

Die umfangreichen Ermittlungen der Polizei führten zu dem Duo aus dem Landkreis Gießen. Die 23-Jährige und der 25-Jährige wurden zunächst festgenommen. Bei der Durchsuchung stellten die Ermittler Beweismittel - ein Mobiltelefon und eine Schreckschusswaffe - sicher. 

Gießen: Gibt es weitere Opfer? 

Die Verdächtigen räumten die Taten ein, inzwischen sind sie wieder auf freiem Fuß. 

Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang noch nach weiteren Betroffenen. Wer hat über ein Internetportal solche Dienstleistungen angeboten bekommen und wurde bei dem vereinbarten Treffpunkt beraubt? Die Hinweise werden vertraulich behandelt! Bitte wenden Sie sich an die Kriminalpolizei in Gießen unter der Rufnummer 0641 - 7006 2555.

Derweil sorgen Drahtfallen am Dünsberg für Verunsicherung bei Mountainbikern. Ein angebliches Bekennerschreiben ist aufgetaucht. 

red

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare