Der Marktplatz wird schon seit Jahren per Video überwacht.
+
Der Marktplatz wird schon seit Jahren per Video überwacht.

Kameras installiert

Gießen: Erste Erfolge durch Videoüberwachung – Neue Anlagen gehen noch im März in Betrieb

  • VonRedaktion
    schließen

Die Anlagen am Bahnhof und im Dönerdreick sind bald einsatzreif. Bürgermeister Peter Neidel ist zufrieden. Er sieht bei den Bürgern ein »verbessertes Sicherheitsgefühl«.

Gießen – Als »wesentlichen Beitrag zu einem verbesserten Sicherheitsgefühl in der Innenstadt« hat Bürgermeister Peter Neidel (CDU) in einer städtischen Pressemitteilung anlässlich einer Bilanz die neue Videoüberwachung bezeichnet. Gemeinsam mit der Polizei wurde vor einem halben Jahr der erste Teil des Videoüberwachungskonzepts, die Anlage am Markplatz mit drei Kameras, in Betrieb genommen.

Videoüberwachung in Gießen: Erste Erfolge bei der Aufklärung von Straftaten

»Die Bilder laufen bei der Ordnungspolizei und der Polizeistation Nord auf und werden dort ausgewertet. Von der Polizeistation wurden die sogenannten »Wächterbereiche« festgelegt«, erläutert Mark Weiershausen, Leiter der Polizeistation Gießen Nord. »Das sind Bereiche, die die Kameras automatisiert in einem regelmäßigen Turnus anfahren und filmen«, ergänzt Weiershausen.

Die Erfolge der Kameras in Sachen Strafverfolgung seien derzeit wegen der Coronalage zwar nicht repräsentativ, aber trotzdem erfreulich. Erste Ergebnisse bei der Aufklärung von Straftaten seien erzielt worden. Die Videoüberwachung habe sich als hervorragende Ergänzung für das Konzepts »Sicheres Gießen« erwiesen, heißt es in der Pressemitteilung. Für die beiden anderen Standorte am Bahnhof und im »Dönerdreieck« laufen derzeit die Bauarbeiten. Die Hard- und Software sowie die entsprechende Beschilderung stehe zur Verfügung und wurde bereits installiert. Mit der Fertigstellung der Maßnahme ist noch im März zu rechnen. »Damit sind in Kürze alle drei Standorte in Betrieb«, freut sich Ordnungsdezernent Neidel.

Gießen: Temporäre Videoüberwachung mittels mobiler Videoüberwachungsanlagen möglich

Darüberhinaus bestehe in Zusammenarbeit mit der Polizei auch die Möglichkeit einer temporären Videoüberwachung mittels mobiler Videoüberwachungsanlagen. Bei aktuellen Lagen seien diese Anlagen zentrale Hilfsmittel, um Lageentwicklungen, Strömungen beziehungsweise Personen zu erkennen und gezielt polizeiliche oder ordnungspolizeiliche Maßnahmen zu treffen. Nach Straftaten und polizeilich relevanten Ereignissen seien Beweissicherungs- und Identifizierungsmaßnahmen durch die Auswertung des Videomaterials durch die Polizei für die Aufklärung ein Erfolgsgarant. »Grundsätzlich ist die Akzeptanz in der Bevölkerung für die Maßnahme der Videoüberwachung vorhanden und geht nach Aussagen von Bürgerinnen und Bürgern mit einer erzielten Steigerung des Sicherheitsempfindens einher«, sagt Neidel, der erwähnt, dass auch die anderen Bereiche der Stadt und die Stadtteile im Hinblick auf Sicherheit nicht zurückstehen müssten. »Wir können und wollen nicht überall eine automatisierte Videoüberwachung errichten«, stellt Neidel klar. Daher habe man mit der Idee der »Mobilen Wache« der Ordnungspolizei eine weitere, flexible Komponente eingerichtet, die dem Sicherheitsempfinden diene. (pm)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare