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Ab April soll hier das Restaurant deutsche, italienische und spanische Gerichte anbieten. FOTO: EP

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Neue Gastronomie am Marktplatz

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Aus dem einstigen Ein-Euro-Laden am Marktplatz wird Stehcafé. Im ersten Stock sollen Restaurant und Cocktailbar einziehen.

Gießen (chh). Der Marktplatz gleicht am Freitagnachmittag einem Ameisenhaufen. Unzählige Passanten strömen aus allen Himmelsrichtungen herbei und steuern ihre Ziele an. Nicht nur einmal bleiben die Blicke dabei an der Baustelle haften, die neben der Sparkassen-Filiale eingerichtet worden ist. Viele Jahrzehnte residierte hier "Schirm-Hahn", bevor das Fachgeschäft Ende 1998 schloss. Zuletzt war in den Räumen ein Ein-Euro-Laden untergebracht. Nach dem Umbau, der im April abgeschlossen sein soll, wird an diesem publikumsträchtigen Ort eine Gastronomie eröffnen.

Marktplatz Gießen: Eröffnung im April

"Im Erdgeschoss wird ein Stehcafé samt Bäckerei entstehen", erzählt der neue Inhaber Christian Hahn. Im ersten Stock, der über eine Treppe zu erreichen ist, soll ein Restaurant samt Cocktailbar die Kunden anlocken. Laut Hahn wird die Küche deutsche, italienische und spanische Speisen anbieten. Der Name für die neue Gastronomie steht auch schon fest: "Speisewerk." Allerdings gebe es hier noch rechtlichen Klärungsbedarf, sagt Hahn, denn der Name sei bereits markenrechtlich geschützt, allerdings handele es sich dabei nicht um einen gastronomischen Betrieb.

Eigentlich sollten die Kunden bereits längst im Restaurant sitzen und bei einem Caipirinha das Treiben auf dem Marktplatz verfolgen können. "Die Eröffnung war bereits für Weihnachten vorgesehen", verrät Hahn. Doch dann habe es Probleme mit den Versorgungsleitungen gegeben. Die alten Stromleitungen hätten ausgetauscht werden müssen. "Wir rechnen jetzt damit, dass im April alle Arbeiten abgeschlossen sein werden." Direkt danach sei die Eröffnung geplant.

Marktplatz Gießen: 90 Plätze im Obergeschoss in neuer Gastronomie

Wenn es soweit ist, werden im Obergeschoss 90 Plätze für die Kunden bereitstehen. Neben den Gerichten soll auch die Atmosphäre einen internationalen Hauch versprühen. Die Möbel kommen beispielsweise aus Indien, die zu Bögen zusammengesetzten Steine, die schon jetzt von außen zu sehen sind, stammen aus Österreich.

"Wir hoffen, dass wir eine Bereicherung der Gießener Gastronomie werden", sagt Hahn und erhofft sich durch die zentrale Lage vor allem für das Tagesgeschäft viel Laufkundschaft.

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