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Nach rund zwei Wochen funktioniert das Mail-System der Uni Gießen wieder. 

Nach Hackerangriff

Uni Gießen: Mail-System läuft wieder - Doch Nutzer müssen etwas beachten

Gute Nachricht für Studenten und Mitarbeiter der Uni Gießen: Nach dem Hackerangriff funktioniert das Mail-System der JLU wieder. 

  • Mail-System der Uni Gießen wieder hochgefahren
  • Auch Mails aus der Offline-Phase könnten ankommen
  • Keine Abwesenheitsbenachrichtigung oder Weiterleitungen
  • W-Lan der Hochschule läuft noch nicht

Gießen - Seit zwei Wochen ist die Uni Gießen offline. Ein Hackerangriff hatte die Hochschule weitgehend lahmgelegt. Das größte Problem für viele Studenten und Mitarbeiter: Das Mail-System war lahmgelegt. Weder gingen Mails raus, noch konnten sie empfangen werden. 

Nun gibt es teilweise Entwarnung: Das Mail-System konnte nach dem langen Ausfall wieder hochgefahren werden. Natürlich müssen sich Nutzer mit ihren neuen Passwörtern, die sie bei der großen Ausgabe am Kugelberg bekommen haben, anmelden. Sowohl können Studenten und Mitarbeiter der JLU das Webmail-Programm unter https://wm.hrz.uni-giessen.de, als auch sollen Programme wie Outlook oder Thunderbird funktionieren. 

Nach Hackerangriff auf Uni Gießen: Keine Abwesenheitsbenachrichtigung oder Weiterleitungen

Allerdings meldet die Uni Gießen auch: Abwesenheitsbenachrichtigung oder Weiterleitungen können derzeit nicht eingerichtet werden. Wir werden Sie informieren, sobald diese Funktionen wieder zur Verfügung stehen. Auch alte, in der Offline-Zeit verschickte Mails könnten noch ankommen: "Da E-Mailserver die Zustellung zum Teil mehrfach über einen längeren Zeitraum anstoßen, werden auch E-Mails in den Postfächern zu finden sein, die nach dem 8.12. verschickt wurden", heißt es bei der JLU. Ein Anspruch auf Vollständigkeit gibt es hier jedoch nicht. 

Zudem läuft das interne W-Lan der JLU noch nicht. Bedeutet: Studenten und Mitarbeiter müssen entweder auf mobile Daten oder eine andere Verbindung setzen. 

Derweil gibt Sascha Martens, Experte für Cyber-Sicherheit, Einblicke in die Architektur einer Attacke und sagt, warum die Uni Gießen letztlich sogar Glück hatte.

fd

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