Ali Rashidi zieht mit seiner Kampfsportschule ins frühere "clox fitness".
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Ali Rashidi zieht mit seiner Kampfsportschule ins frühere »clox fitness«.

Nachmieter gefunden

Gießen: Kampfsportschule zieht um in Innenstadt - In Räume des Clox-Fitness

  • Marc Schäfer
    vonMarc Schäfer
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Jetzt ist es raus: Der Unternehmer Ali Rashidi wechselt mit seinem »Extreme Fight Club« aus dem US-Depot an den Ludwigsplatz - in die früheren Räume des bekannten Fitnessstudios.

  • Der „Extreme Fight Club“ (EFC) zieht vom ehemaligen US-Depot in die Gießener Innenstadt um.
  • Am Ludwigsplatz übernimmt er die Räume des Fitnessstudios „clox fitness“.
  • EFC-Betreiber Ali Rashidi will am Standort Innenstadt die Jugendarbeit weiter ausbauen und mehr Kurse anbieten.

Gießen (mac). Ali Rashidi ist zufrieden mit den neuesten Entwicklungen. In den vergangenen Tagen hat der Betreiber des Kampfsportstudios »Extreme Fight Club« (EFC) einen Mietvertrag für die Immobilie am Ludwigsplatz unterschrieben, in der von 1986 bis zum vergangenen Oktober das Fitnessstudio »clox fitness« beheimatet war. »Das ist eine ideale Lösung«, sagt Rashidi, der seine Kampfsportschule 2016 gegründet und in einer alten Fliegerhalle im ehemaligen US-Depot eröffnet hat. Der Umzug vom außerhalb liegenden Standort ins Stadtzentrum soll nun der nächsten Schritt in der Entwicklung des EFC werden, der neben der positiven Mitgliederentwicklung auch bedeutsame sportliche Erfolge feiern konnte. Unter anderem sind bereits Welt- und Europameister im Kickboxen aus der recht jungen Geschichte des Studios hervorgegangen. Ab Mai kommenden Jahres soll es am neuen Standort weitergehen.

Umzug in die Gießener Innenstadt: Bessere Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel

Hauptgrund für den Wechsel in die City seien die vielen Kinder und Jugendlichen, die mittlerweile bei Rashidi trainieren. »Die meisten müssen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu uns kommen. Die Verkehrsanbindung in der alten Halle ist aber nicht gerade gut. Es wird für sie in der Innenstadt viel leichter werden«, sagt Rashidi, der die Jugendarbeit ausbauen will.

»Es ist ein tolles Gefühl, mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten und zu sehen, wie sie sich durch das Training weiterentwickeln und Selbstvertrauen aufbauen«, erzählt Rashidi, der selbst schon von Kindesbeinen an Kampfsport betreibt und die Einheiten mit den kleinsten Mitgliedern so oft es geht selbst leitet.

Gießener Innenstadt: Am Ludwigsplatz stehen größere Räume zur Verfügung

Ein weiterer Grund für den Umzug sei gewesen, dass der alte Standort zu klein und die hohe Halle vor allem in den Wintermonaten schwer beheizbar gewesen sei. »Am Ludwigsplatz haben wir nun ganz andere Möglichkeiten. Zwei große Trainingsräume, bessere Umkleidemöglichkeiten, eine Sauna und einen kleinen Bereich für Fitnesssport«, zählt Rashidi auf. Der Schwerpunkt seines Studios liege aber auch in der Innenstadt weiterhin ausschließlich auf Kampfsport. »Wir werden eine Schippe draufpacken in Sachen Ausstattung und Gestaltung und auch mehr Kurse anbieten, um die Gruppen ein wenig zu entzerren, so dass wir zukünftig besser auf Abstände achten können«, betont Rashidi.

Die Immobilie in zweiter Reihe wird also auch weiterhin für den Sport genutzt. Fast 35 Jahre lang war dort zuvor das »Clox« untergebracht. Betreiber Stefan Klock hatte den Betrieb des traditionsreichen Gießener Fitnessstudios im Oktober eingestellt. Sein Mietvertrag war ausgelaufen und er hatte sich mit dem Besitzer der Immobilie nicht auf eine Verlängerung des Vertrags einigen können.

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