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Rund um die Frankfurter Straße war die Feuerwehr im Einsatz.

Einsatz an Tierklinik

Hund übergibt sich: Großer Feuerwehreinsatz in Gießen

Großer Einsatz der Gießener Feuerwehren am Donnerstagnachmittag: 60 Kräfte waren im Einsatz. Grund war ein brechender Hund. 

  • Großer Feuerwehreinsatz am Donnerstag in Gießen
  • Hund hatte gebrochen - Zuvor gefährlichen Stoff gefressen
  • Einsatzkräften in chemischen Schutzanzügen beseitigen Erbrochenes

Gießen - Nach dem Kuh-Ausbruch am Donnerstagvormittag gab es in den Abendstunden dann gleich einen zweiten besonderen Tier-Einsatz für die Gießener Feuerwehren. 

Dieses Mal ging es allerdings um einen Hund: Der Terrierwelpe war am späten Donnerstagnachmittag mit seinen Besitzern einkaufen. Dabei fraß der junge Hund ausliegendes Rattengift aus einer Packung. 

Gießen: Tier in Veterinärmedizin behandelt - Großeinsatz der Feuerwehr

Seine Besitzer handelten schnell und brachten ihn in die Veterinärmedizin nach Gießen, wo man ihn routinemäßig erbrechen ließ. 

Soweit ein relativ normaler Fall, wenn es sich bei dem Inhaltsstoff des Giftes nicht um Zinkphosphid gehandelt hätte: Schon mit Luftfeuchtigkeit gibt Zinkphosphid giftige und hochentzündliche Gase ab, die sich unter Umständen von selbst entzünden können. 

60 Einsatzkräfte der Gießener Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehren Gießen-Mitte, Kleinlinden und Rödgen eilten gegen 19:15 Uhr in die Tierklinik. 

Gießen: Erbrochenes muss von Kräften in Schutzanzügen beseitigt werden

Hier musste das Erbrochene von Einsatzkräften in chemischen Schutzanzügen beseitigt und anschließend sicher verwahrt werden. Im Anschluss wurde noch eine grobe Dekontamination des Behandlungszimmers vorgenommen.

Dem Welpen ging es zum Einsatzzeitpunkt bereits besser – er war ansprechbar und zeigte keine Vergiftungssymptome.

con

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