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Das Gebäude, in dem das Feuer ausbrach, ist aktuell unbewohnbar.

Großeinsatz

Gießen: 13 Verletzte bei Brand in Flüchtlingsunterkunft - Polizei äußert sich zur Ursache

Großer Einsatz für Feuerwehr und Rettungskräfte in der Nacht auf Montag in Gießen: In einer Flüchtlingsunterkunft war ein verheerendes Feuer ausgebrochen. Nun äußert sich die Polizei zur Brandursache.

Update, 19. August, 16.24 Uhr: Inzwischen gibt es aus dem Regierungspräsidium Neuigkeiten zur Zahl der Verletzten. Demnach wurden bei dem Brand in der Nacht zum Montag in der Flüchtlingseinrichtung an der Rödgener Straße in Gießen insgesamt 13 Personen verletzt. Sie alle erlitten Rauchgasvergiftungen. Darunter waren acht Security-Mitarbeiter. Alle Verletzten konnten das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen. Der Verdächtige ist weiterhin flüchtig. 

Update, 19. August, 10.35 Uhr: Die Polizei hat nun weitere Details zur dem verheerenden Brand veröffentlicht: Wegen eines Zimmerbrandes in der Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen, Rödgener Straße, mussten in der Nacht auf Montag mehrere Dutzend Personen gerettet und das Gebäude evakuiert werden. Zwölf Personen erlitten eine Rauchgasvergiftung und wurden leicht verletzt. 

Brand in Flüchtlingsunterkunft: Polizei geht von Brandstiftung aus

Nach derzeitigem Stand gehen die Ermittler der Gießener Kripo von einer Brandstiftung aus. Ins Visier der Ermittlungen ist ein 21-jähriger algerischer Asylbewerber geraten. Der Bewohner der Asylunterkunft hielt sich zuletzt in dem Zimmer, in dem der Brand ausbrach, auf und flüchtete in unbekannte Richtung.

Kurz nach Mitternacht wurden die Rettungskräfte über einen Brand in der Erstaufnahmeeinrichtung informiert. Die etwa 50 Bewohner des Gebäudes und Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes mussten den Bereich verlassen. Die Bewohner wurden in einem anderen Gebäude untergebracht. 

Der Brand, der sich lediglich auf einen Raum begrenzte, konnte laut Polizei schnell gelöscht werden. Zwölf Personen erlitten leichte Verletzungen. Zwei von ihnen wurden in eine Klinik gebracht. 

Der Sachschaden wird auf 40.000 Euro geschätzt. Das Gebäude ist aufgrund der Rauchentwicklung zunächst nicht mehr bewohnbar. Weitere Erkenntnisse liegen derzeit nicht vor. Die Ermittlungen und die Fahndungsmaßnahmen dauern an. 

Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Gießen unter der Rufnummer 0641-7006 2555.

Gegen Mitternacht wurde der Brand gemeldet.

Erstmeldung, 19. August, 7.29 Uhr: Gießen - Feuer in einer Flüchtlingsunterkunft in Gießen: In der Nacht zum Montag sind bei einem Feuer zwölf Menschen verletzt worden. Zwei von ihnen mussten ins Krankenhaus. Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort. 

Was war passiert? In der Nacht - kurz nach Mitternacht - war der Brand in einem Zimmer der Flüchtlingsunterkunft - offenbar im ersten Stockwerk - ausgebrochen. Die Hintergründe sind aktuell unklar und Teil der Ermittlungen. Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden. Bald zog dichter Rauch durch das Gebäude. 

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Die Feuerwehr musste mit einem Großaufgebot anrücken und das Feuer löschen. Das Gebäude ist vorerst nicht mehr bewohnbar. Der Schaden soll sich nach ersten Angaben der Polizei auf rund 40.000 Euro belaufen. 

56 Menschen mussten in einer anderen Unterkunft auf demselben Gießener Grundstück untergebracht werden. 

red

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