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In Gießen liefen nicht nur Keller, sondern auch einige Straßen voll.

Wetter

Nach Starkregen und Gewitter: Feuerwehr Gießen zieht erste Bilanz

Nach dem heftigen Regen vom frühen Freitagnachmittag berichtet die Feuerwehr Gießen von rund 25 Einsätzen in der Stadt. 

Gießen - Update, 12. Juli, 16.08 Uhr: Die Feuerwehr berichtet nach Starkregen und Gewitter über Gießen von rund 25 Einsätzen. Los ging es gegen 14.30 Uhr. Teilweise laufen die Arbeiten noch, so etwa in einem Supermarkt an der Marburger Straße. Vor allem Keller waren vollgelaufen bzw. der Druck aus dem Kanal hatte sie geflutet. Auch wenn ein Fall besonders heftig war, bei dem eine Tiefgarage betroffen war, lautet das vorläufige Urteil der Feuerwehr für die Stadt Gießen: "Im Gesamten eher harmlos, verglichen mit einem Starkregenereignis vor einem Jahr, als wir rund 300 Einsätze hatten." 

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Update, 12. Juli, 14.13 Uhr: Inzwischen hat der DWD seine Warnung ausgeweitet. Inzwischen ist nicht nur der komplette Kreis Gießen betroffen, auch wurde auf Unwetterwarnstufe 4 erhöht. 

Hier heißt es: "Es treten Gewitter auf. Dabei gibt es extrem heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 60 l/m² pro Stunde sowie Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 85 km/h (24m/s, 47kn, Bft 9) und Hagel mit Korngrößen um 2 cm." Heftig hagelte es beispielsweise schon in Wettenberg, Heuchelheim und Teilen Gießens. Die aktuelle Warnung gilt derzeit bis 15 Uhr. 

Erstmeldung, 12. Juli, 12.24 Uhr:

Amtliche Warnung vom Deutschen Wetterdienst: Demnach ziehen von Nordwest wiederholt Gewitter auf. Die Warnstufe 2 ist ausgerufen. "Dabei gibt es Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 15 l/m² und 25 l/m² pro Stunde sowie Windböen mit Geschwindigkeiten bis 60 km/h (17m/s, 33kn, Bft 7) und kleinkörnigen Hagel", heißt es beim DWD. 

Betroffen von der Warnung vor "starkem Gewinner" sind alle Gemeinden im Kreis Gießen außer Rabenau, Grünberg und Laubach. Auch die Stadt Gießen ist betroffen. Aktuell gilt die Warnung bis 14.30 Uhr. 

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