Die Scheune in Gießen-Kleinlinden brannte am Dienstag (29.12.2020) komplett nieder.
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Die Scheune in Gießen-Kleinlinden brannte am Dienstag (29.12.2020) komplett nieder.

Scheune komplett zerstört

Gießen: Großeinsatz für Feuerwehr - Hohe Rauchsäule bei Brand - Polizei ermittelt

  • vonAlexander Stripling
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Großer Einsatz für die Feuerwehr am Dienstag in Gießen: Beim Brand in einer Scheune wurde eine Person verletzt.

Gießen - In Gießen-Kleinlinden ist am Dienstagabend (29.12.2020) eine Scheune in der Hügelstraße komplett niedergebrannt. Eine Person erlitt bei dem Brand leichte Rauchgasvergiftung. 

Etwa um 19.05 Uhr bemerkten die Nachbarn in der beschaulichen Straße mitten im Gießener Ortsteil die Flammen und alarmierten Polizei und Feuerwehr. Beim Antreffen der Einsatzkräfte vor Ort brannte die zwischen zwei Häusern angebaute Scheune in vollen Flammen, die aufsteigenden Rauchschwaden waren weithin sichtbar. 

Feuer in Gießen: Einsatz in Kleinlinden

Die Feuerwehrleute bekämpften den Brand unmittelbar von der Einfahrt, die zur Scheune führt, sowie von der Drehleiter und einem benachbarten Grundstück. Eine Riegelstellung der Einsatzkräfte verhinderte das Übergreifen der Flammen auf die nebenstehende Häuser. Im Schuppen lagerten laut Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr Gerümpel sowie Mülltonnen. Warum dort der Feuer ausgebrochen ist, blieb bislang ungeklärt, die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen. 

Brand in Gießen-Kleinlinden: Bewohner können sich in Sicherheit bringen

Die Bewohner des Hauses konnten sich alle selbständig in Sicherheit bringen, doch eine Person hatte dabei zuviel Rauchgas eingeatmet und musste von den Rettungskräften vor Ort behandelt werden. 

Im Einsatz waren 44 Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Wehren Kleinlinden, Gießen-Mitte und Allendorf, ein NEF (Notarzteinsatzfahrzeug) und ein Rettungswagen des DRK sowie ein RTW der Johanniter. Gegen 20.00 Uhr leistete die Feuerwehr noch Nachlöscharbeit, bis auf die komplett zerstörte Scheune konnte weiterer Schaden abgewendet werden. 

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