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Auf dem ehemaligen AAFES-Areal werden immer wieder Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. (Archivfoto: Schepp)

Bombenfund

In Gießen erneut Weltkriegsbombe gefunden - Hubschrauber im Einsatz

Bei Bauarbeiten auf dem ehemaligen AAFES-Gelände in Gießen ist am Donnerstag eine Weltkriegsbombe entdeckt worden. Noch in der Nacht rückte der Kampfmittelräumdienst an.

Gießen - Erneut ist in Gießen eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Am Donnerstagnachmittag waren Bauarbeiter auf dem ehemaligen AAFES-Gelände diesmal auf eine 50-Kilo-Fliegerbombe gestoßen. Noch am Abend ist sie von den Experten des Kampfmittelräumdienstes vom Regierungspräsidium Darmstadt gezielt gesprengt worden. Um 23.36 Uhr war die Bombe unschädlich gemacht, um 23.50 Uhr die Aktion, an der einmal mehr auch Feuerwehr, THW, Polizei und das städtische Ordnungsamt beteiligt waren, beendet. Die umgehende Entschärfung war notwendig, da die Bombe bei den Bauarbeiten bewegt worden war.

Bombe in Gießen gefunden: Letzter Fund nur 250 Meter entfernt

Der Auffindeort im künftigen Baugebiet des geplanten Otto-Logistikzentrums lag diesmal immerhin so günstig, dass keine Menschen evakuiert und keine Straßen gesperrt werden mussten. Im Radius von 500 Meter sind zwar Sperrungen erfolgt. Gebäude befanden sich aber nicht in dem Gefahrenradius. Beim letzten Fund vor wenigen Wochen, als nur etwa 250 Meter entfernt eine Fünf-Zentner-Bombe entdeckt und gesprengt worden war, hatten Hunderte Anlieger sowie Bewohner der Erstaufnahmeeinrichtung ihre Bleibe verlassen müssen. Um sicherzugehen, dass sich auch diesmal wirklich niemand während der Entschärfung im Gefahrenbereich aufhielt, hatte die Polizei das Areal mit einem Hubschrauber und einem Suchscheinwerfer sowie einer Wärmebildkamera abgesucht.

mac

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