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Rund 1000 Leute zogen durch die Innenstadt.

Klimaschutz

Demo "Fridays for Future" zieht durch Gießen - Aktivisten seilen sich an Elefantenklo ab

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Am Freitag sind erneut Menschen in Gießen für den Klimaschutz auf die Straße gegangen. Rund 1000 Leute zogen im Rahmen der "Fridays for Future"-Demo durch die Innenstadt. 

Gießen - Etwa 1000 Menschen haben am Freitag in der Gießener Innenstadt für mehr Klimaschutz demonstriert. 

Zur lauten Musik des Europe-Hits "The Final Countdown" (Der letzte Countdown) zogen Schüler von der Gesamtschule Ost und der Liebigschule zum Rathaus. Dort vereinigten sie sich gegen 10.30 Uhr mit Erwachsenen, die ebenfalls an der Demo teilnahmen – darunter beispielsweise die "Omas gegen rechts" und andere Gruppen von Aktivisten.

FFF Gießen: Demo zieht über Anlagenring

Zu den Forderungen und Parolen, die auf Plakaten und Schildern emporgereckt wurden, gehörten Aussagen wie "Verkohlt nicht unsere Zukunft", "Schützt unser Klima – die Zeit drängt", "Patientin Erde auf der Intensivstation", "Klimaschutz geht nur ohne Kapitalismus" oder "Stoppt die Habgier – Bewahrt unser Erbe". 

Eine Kundgebung fand am Berliner Platz statt.

Am Berliner Platz forderten Redner die Politik auf, gegen den menschlich gemachten Klimawandel und CO2-Ausstoß vorzugehen. Auch kritische Bemerkungen gegen das kapitalistische System und dessen negative Auswirkungen auf Mensch und Umwelt wurden vorgetragen. 

FFF Gießen: Aktion am Elefantenklo

Die Organisatoren von Fridays for Future Gießen versorgten die Teilnehmer mit Suppe, belegten Brötchen, Gemüse und Obst, die sie aus Mülltonnen von Lebensmittelmärkten und Bäckereien "gerettet" hatten und deren Verzehr auf "eigene Verantwortung" erfolgte. Die Demonstranten zogen anschließend durch die Stadt, unter anderem zum Uni-Hauptgebäude, wo Studierende weitere Redebeiträge beisteuerten.

Am Elefantenklo seilten sich mehrere Aktivisten von der Fußgängerüberführung ab. 

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