Gießen beteiligt sich an Bündnis

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Gießen(pm). Gießen ist nun Mitglied im Bündnis "Städte Sicherer Häfen". In der Organisation haben sich mittlerweile bundesweit 125 Städte, Gemeinden und Landkreise zusammengeschlossen, um ihren Willen zu demonstrieren und einen Beitrag zu leisten, um die humanitäre Katastrophe auf dem Mittelmeer zu beenden. "Sichere Fluchtwege und ein menschenwürdiges Ankommen in unseren Kommunen sind Anliegen, welche das Bündnis "Städte Sicherer Häfen" und die Initiative "Seebrücke" gemeinsam in die Tat umsetzen wollen", erklärt das Bündnis das Ziel.

Die Bündnisstädte verstehen sich als "humanitäre Wertegemeinschaft mit hoher Kompetenz für die Aufnahme und die Integration geflüchteter Menschen und bekräftigen ihr Angebot der zusätzlichen Aufnahme aus humanitären Notlagen im Mittelmeerraum". Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz sagt: "Wir in Gießen haben genau diese Kompetenz. Wir haben über Jahrzehnte hinweg bewiesen, dass wir Geflüchtete gut aufnehmen und in unserer Mitte integrieren können. Diese Gießener Tradition wollen wir fortsetzen. Wir stehen an der Seite der Bundesregierung, die um eine europäische Lösung ringt, fordern allerdings gleichzeitig zusammen mit den Bündnisstädten die Bundesregierung auf, sich - um der akuten Not zu begegnen und die Menschenrechte zu wahren - für die kurzfristige Aufnahme der Gestrandeten einzusetzen. Wir in Gießen haben uns konkret bereit erklärt, unbegleitete Kinder und Jugendliche aufzunehmen.

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