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60 km/h zu schnell durch den Nebel: Polizei zieht Autobahnraser aus dem Verkehr

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Von: Christoph Sahler

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In einer nebligen Nacht fährt ein Mann bei Gießen mehr als 50 km/h zu schnell. Die Polizei erklärt, warum es nicht zum Fahrverbot, sondern zu einer hohen Geldstrafe kam.

Gießen - In der Nacht von Samstag (12. November) auf Sonntag waren Beamte der mittelhessischen Autobahnpolizei wieder einmal unterwegs, um Temposünder ins Visier zu nehmen. Da in dieser Nacht rund um Gießen dichter Nebel die Sicht zum Teil erheblich beeinträchtigte, war die zulässige Höchstgeschwindigkeit streckenweise reduziert worden. Doch längst nicht alle Autofahrer schenkten dem Tempolimit.

Insgesamt stellten die Autobahnpolizisten sieben Geschwindigkeitsüberschreitungen fest. Eine Autofahrerin und ein -fahrer müssen nun gar mit einem Fahrverbot rechnen, da sie mit 122 bzw. 131 km/h deutlich schneller als die erlaubten 80 Kilometer pro Stunde fuhren.

Aufgrund von Nebel waren auf dieser Landstraße nur 60 km/h erlaubt. Dieser Autofahrer wurde mit 123 km/h geblitzt.
Aufgrund von Nebel waren auf dieser Landstraße nur 60 km/h erlaubt. Dieser Autofahrer wurde mit 123 km/h geblitzt. © Polizei

1000 Euro Strafe statt Fahrverbot: Polizei blitzt Mann bei Gießen mit mehr als 50 km/h zu viel

„Spitzenreiter“ war ein 19-jähriger Mann, bei dem statt der erlaubten 60 km/h knappe 123 Stundenkilometern gemessen wurden. Nach Abzug von 5 Prozent Toleranz blieb somit eine vorzuwerfende Geschwindigkeit von 116 km/h. Da der Mann aus dem Ausland stammte und sich das Bußgeld für Nichtdeutsche statt eines Fahrverbots verdoppelt und zudem eine zusätzliche Bearbeitungsgebühr fällig wird, musste der junge Mann vor Ort 1008 Euro bezahlen. (csa)

Einer 20-jährigen Frau in Gießen wurde das Handy geklaut. Nun hat die Polizei die mutmaßlichen Diebe geschnappt.

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