Wort zum Sonntag

Gesundheit!

  • vonRedaktion
    schließen

Die Grippewelle hat die Menschen in meiner Umgebung, und seit ein paar Tagen auch mich, fest im Griff. Unzählig sind die Symptome, so unterschiedlich wie wir Menschen auch. Genauso vielfältig sind die großen und kleinen Mittel, mit denen wir versuchen, der Grippeerkrankung Herr zu werden: Nasentropfen, Vitamin C, Zinktabletten, Impfungen und dazu noch die altbekannten Hausmittelchen. Mehr oder weniger erfolgreich sind wir bei der Bekämpfung der Symptome oder beim Versuch, gar nicht erst krank zu werden. »Gesund bleiben« bzw. »Gesund werden« – so lautet das Motto für die Wintermonate, und wir sind froh, wenn der Frühling wieder kommt und die Gefahr sinkt, sich doch noch irgendwo anzustecken.

Die Grippewelle hat die Menschen in meiner Umgebung, und seit ein paar Tagen auch mich, fest im Griff. Unzählig sind die Symptome, so unterschiedlich wie wir Menschen auch. Genauso vielfältig sind die großen und kleinen Mittel, mit denen wir versuchen, der Grippeerkrankung Herr zu werden: Nasentropfen, Vitamin C, Zinktabletten, Impfungen und dazu noch die altbekannten Hausmittelchen. Mehr oder weniger erfolgreich sind wir bei der Bekämpfung der Symptome oder beim Versuch, gar nicht erst krank zu werden. »Gesund bleiben« bzw. »Gesund werden« – so lautet das Motto für die Wintermonate, und wir sind froh, wenn der Frühling wieder kommt und die Gefahr sinkt, sich doch noch irgendwo anzustecken.

»Einer aber unter ihnen, als er sah, dass er gesund geworden war, kehrte er um und pries Gott mit lauter Stimme.« So lautet ein biblischer Vers aus dem Lukas-Evangelium, der Christen für den heutigen Tag zur Lektüre empfohlen wird. Keiner, und da schließe ich mich natürlich mit ein, mag es, krank zu sein. Die eigenen körperlichen Grenzen zu erfahren; zu merken, dass nicht mehr alles so funktioniert, wie ich es gewohnt bin. Zu spüren, ich bin nicht mehr Herr über meinen Körper und seine Funktionen. So erging es sicherlich auch den Menschen mit ihren unterschiedlichen Erkrankungen, von deren Begegnungen mit Jesus uns die Bibel erzählt. Verzweifelt, aber auch voller Vertrauen wenden sie sich an Jesus und bitten um Heilung und Gesundheit.

Aus göttlicher Sicht bezieht sich »Gesund werden« aber auf mehr, als nur meinen Körper. »Heil sein« umfasst aus Gottes Sicht mehr. Es schließt auch und gerade meinen Geist und meine Seele mit ein. Bei Gott zählt, ob ich in meinem ganzen Wesen heil werde, ob meine Schuld abgewaschen und alles von mir genommen ist, das meine Gedanken und mein Herz schwer macht. Das sehen wir im Neuen Testament immer wieder, wenn Jesus den Kranken zuerst ihre Schuld vergibt und dann erst körperlich heilt.

Gerade in den schweren Zeiten meines Lebens Gottes Hilfe und Beistand zu erfahren, das tut gut. Zu entdecken, dass Gott bei mir ist, dass er mein Leiden kennt. Mich gehalten zu wissen von dem Gott, der mir verspricht, mich nie alleinezulassen. Das kann helfen, die kleinen und großen Erkrankungen des Lebens anzunehmen und durchzustehen. Es kann mir helfen, mich dem Gott anzuvertrauen, der mein ganzes Heil möchte, Körper, Seele und Geist. Und dafür dann auch dankbar zu werden und zu bleiben.

»Einer aber unter ihnen, als er sah, dass er gesund geworden war, kehrte er um und pries Gott mit lauter Stimme.«

Pfarrer Edwin Tonn,

evangelische Kirchengemeinde

Leihgestern

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare