Gespräch und Lesung über 1968, das Jahr der Revolte

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Gießen (pm). Das Literarische Zentrum und die Universitätsbibliothek widmen sich am Dienstag, 4. Dezember, um 19 Uhr dem 50-jährigen Jubiläum der 1968er-Revolte. Gemeinsam mit Claus-Jürgen Göpfert und Bernd Messinger will man sich in den damaligen Zeitgeist hineinversetzen und die wichtigsten Ereignisse der Revolte im Raum Frankfurt Revue passieren lassen. Die Lesung findet im Oskar-Singer-Raum (Zeitschriftenlesesaal) der Unibibliothek statt. Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 3 Euro und ist für LZG-Mitglieder frei.

Gießen (pm). Das Literarische Zentrum und die Universitätsbibliothek widmen sich am Dienstag, 4. Dezember, um 19 Uhr dem 50-jährigen Jubiläum der 1968er-Revolte. Gemeinsam mit Claus-Jürgen Göpfert und Bernd Messinger will man sich in den damaligen Zeitgeist hineinversetzen und die wichtigsten Ereignisse der Revolte im Raum Frankfurt Revue passieren lassen. Die Lesung findet im Oskar-Singer-Raum (Zeitschriftenlesesaal) der Unibibliothek statt. Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 3 Euro und ist für LZG-Mitglieder frei.

Erinnern und kritisch reflektieren

Bereits 2017 erschien der Band "Das Jahr der Revolte – Frankfurt 1968", in welchem neben den Autoren Göpfert und Messinger auch weitere prominente Zeitzeugen wie der Politiker Daniel Cohn-Bendit, der Verleger KD Wolff und der Schriftsteller Peter Härtling zu Wort kommen. Erschienen ist hiermit ein schillerndes Porträt einer Generation, die den politischen und gesellschaftlichen Umschwung teils um jeden Preis vorantreiben wollte und deren Forderungen im gesellschaftlichen Leben bis heute spürbar sind. Doch auch eine kritische Sicht auf die damaligen Ereignisse soll nicht zu kurz kommen. Die Veranstaltung lädt ebenso zum Erinnern und Schwelgen an die damalige Zeit wie auch zur kritischen Reflektion der 1968er-Revolte ein.

Göpfert studierte Politologie, Soziologie und Volkswirtschaft in Frankfurt. Seit 1985 arbeitet er bei der "Frankfurter Rundschau" und ist dort leitender Redakteur für die Ressorts Frankfurt und Rhein-Main. Zuletzt erschienen von ihm die Bücher "Der Kulturpolitiker: Hilmar Hoffmann" und "Die Hoffnung war mal grün". Messing war Landtagsabgeordneter der Grünen und Vizepräsident im Hessischen Landtag, später arbeitete er im Presseamt der Stadt Frankfurt und war Büroleiter von Oberbürgermeisterin Petra Roth.

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